Keine Selbstgefälligkeit im Dokumenten-Management – es gibt noch eine Menge zu tun

Wir glauben gerne, dass Dokumenten-Management (DM) bereits auf große Akzeptanz gestoßen ist – und dass es fast keine Unternehmen mehr gibt, die sich noch nicht damit befasst haben, sondern bei wichtigen Geschäftsvorgängen noch immer auf manuelle Lösungen vertrauen und sich der täglichen „Papierflut“ aussetzen.

In vielerlei Hinsicht stimmt das … Aber vielleicht finden Sie Folgendes doch ein bisschen erschreckend: Laut Deutsche Bank und Gartner erfolgte die Dateneingabe bei nicht weniger als 95 % der 30 Milliarden Rechnungen, die im Jahr 2010 in Europa verarbeitet wurden, manuell.

Über die Folgen dieser Tatsache für die europäische Wirtschaft werden Sie wahrscheinlich auch ein bisschen überrascht sein. Die grausame Wahrheit ist, dass die Kosten für die manuelle Verarbeitung von Rechnungen die Kosten für die elektronische Variante um das 20-fache übersteigen können.

Dementsprechend sind das £ 80.000 (zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Beitrages entspricht ein Pfund 1,41 Euro – Anm. d. Red.) für 20.000 Rechnungen zu je £ 4 (bei manueller Verarbeitung) gegenüber dem sehr viel geringeren Betrag von £ 4.000 bei elektronischer Verarbeitung (d. h. 20 p pro Rechnung). Hinzu kommt noch, dass 20.000 Rechnungen für ein multinationales Unternehmen nicht gerade viel sind.


75 % vertane Zeit

Das ist etwas, mit dem sich jedes Unternehmen befassen sollte, denn trotz all der positiven Schlagzeilen über den konjunkturellen Aufschwung der britischen Wirtschaft erhöhen die meisten Unternehmen ihre Ausgaben noch nicht – was bedeutet, dass es nicht wirklich sinnvoll ist, Geld auf diese Art unbedacht auszugeben, wenn eigentlich keine Notwendigkeit dazu besteht. (Jüngste Untersuchungen der Eurozone legen nahe, dass die Flaute noch nicht zu Ende ist, was umso mehr für unsere größte Handelszone, die EU, gilt.)

Der Kostenfaktor ist aber nicht der einzige negative Aspekt, der mit der Tatsache einhergeht, dass sich die meisten Unternehmen weiterhin auf diese unzeitgemäße Art der Rechnungsverarbeitung verlassen. Unabhängige Branchenuntersuchungen haben gezeigt, dass 20 % der Zeit, die für die Verarbeitung einer Rechnung benötigt werden, auf den Transport entfallen, 5 % auf den tatsächlichen Verarbeitungsprozess – und während erstaunlichen 75 % der Zeit geschieht tatsächlich nichts.

Nichts. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass die Arbeitsabläufe in zu vielen Unternehmen (sowie öffentlichen Einrichtungen – und sogar im tertiären Sektor) so gestaltet sind, dass viel Zeit für die Prüfung und die Absegnung durch Vorgesetzte verwendet wird, bevor etwas zum Abschluss gebracht werden kann. Vergangenes Jahr hat EASY einen Dritten beauftragt, die Verwendung von DM in britischen Unternehmen gründlich zu untersuchen. Dabei fanden wir heraus, dass die Finanzabteilungen hier den Weg bahnen: So bestätigten 52 % der dort Befragten, dass sie ein papierarmes Büro anstreben. Unter ihren Kollegen in den IT-Abteilungen waren es hingegen nur 20 % (und im Bereich Produktion/Herstellung 26 %). In einer von uns interviewten Finanzabteilung fiel folgende Äußerung: „Kostenreduktionen und Leistungssteigerungen machen sich im Kreditorenbuch bemerkbar, wenn Lieferantenrechnungen im gesamten Unternehmen verteilt werden.“


Die anderen Teile des Unternehmens halten nicht mit uns Schritt

Ich glaube, wir tendieren dazu, in Bezug auf den DM-Markt Folgendes wahrzunehmen: Das Marktwachstum hat dazu geführt, dass viele Finanzabteilungen sich tatsächlich DM-Systeme angeschafft haben, wodurch vielleicht fälschlicherweise der Eindruck entstand, dass andere Unternehmensbereiche dies auch getan haben. Und genau hier liegt das Problem: Die Finanzabteilungen verwenden gerne Technologien wie DM, EDI (elektronischer Datenaustausch) und sogar E-Mail zum Versand von Rechnungen. Auch die Nutzung von OCR (Optical Character Recognition = optische Zeichenerkennung) nimmt zu.

Die anderen Teile des Unternehmens halten allerdings nicht mit uns Schritt. Das Papier gelangt zwar schneller ins Unternehmen und wird schneller elektronisch verarbeitet (oder kommt schon in elektronischer Form an), sobald es aber die Finanzabteilung verlässt, scheint es zu großen Verzögerungen zu kommen.

Einige Unternehmen möchten natürlich ihre Zahlungsströme kontrollieren – und es gibt in kleinen und mittleren Unternehmen (aber auch in Großunternehmen) häufig Richtlinien, nach denen Zahlungen soweit wie möglich hinausgezögert werden sollen. Das ist, insbesondere in Zeiten knapper Budgets, verständlich.

Es wird jedoch nicht ohne Folgen bleiben, wenn die Begleichung von Rechnungen absichtlich hinausgezögert wird und 75 % der Zeit vertan wird. (Ich erschrecke immer wieder aufs Neue, wenn ich sehe, wie hoch diese Zahl ist!)

Kernlieferanten und Partnerunternehmen sind hinsichtlich verspäteter oder nicht erfolgter Zahlungen vielleicht nicht so tolerant wie Sie. Darüber hinaus haben Sie keinen wirklichen Überblick über Ihre tatsächliche, täglich wechselnde Liquiditätslage. Möglicherweise entgehen Ihnen durch eine derartige Trödelei auch Angebote und Rabatte. Vielleicht erleiden Sie Nachteile, wenn Lieferanten merken, dass sie spät von Ihnen bezahlt werden und sich fragen, warum sie Ihnen den Vorzug geben sollten.


Reibungslose Abläufe

Um auf meinen ursprünglichen Optimismus zurückzukommen: Die Zahl unserer DM-Systeme, die verwendet werden, steigt, und der Markt ist immer noch sehr gesund. Wir haben noch Spielraum, um mehr von unseren Waren an die Branche zu verkaufen.

Vorher aber müssen wir damit anfangen, die Kunden – neue und alte wohlgemerkt – von der Notwendigkeit effizienter Arbeit nicht nur in der Finanzabteilung, sondern in allen Bereichen des Unternehmens, zu überzeugen. Der interne Ablauf des Zahlungszyklus muss reibungsloser gestaltet werden, damit ausgeschlossen wird, dass mit Rechnungen während Dreiviertel ihrer Verweildauer im Unternehmen nichts geschieht …

Sonst, meine Freunde, haben wir im Bereich DM nicht wirklich viel erreicht!

*Howard Frear ist Direktor Vertrieb und Marketing der EASY Software UK und ein erfahrener Verkaufsexperte. Er zeichnet u. a. für die Go-to-Market- und Geschäftsentwicklungsstrategie der EASY SOFTWARE UK verantwortlich. Er organisiert ferner den Direktvertrieb, leitet die wichtigsten Marketing-Aktivitäten und pflegt die strategischen Partnerschaften.

Einladung: Drachenbändiger gesucht!

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Sie wollten schon immer mal einen Drachen bändigen? Bitte sehr: Die EASY SOFTWARE AG lädt Sie herzlich zum 19. Mülheimer Drachenbootfestival am 12.09.2015 ein.

Gerne möchten wir bei diesem weit über die Stadtgrenzen Mülheims hinaus bekannten Event gemeinsam mit Ihnen das Team für ein oder gar mehrere Boote stellen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Spaß, aber auch wer den Satz „Legt euch in die Riemen!“ bisher nur aus dem Kino kannte, wird auf seine Kosten kommen.

Packende Rennen auf der Ruhr

Auf einer Strecke von ca. 250 m zwischen Eisenbahnbrücke und Schlossbrücke liefern sich die Drachenboote in verschiedenen Klassen packende Rennen auf der Ruhr. Alle gemeldeten Teams fahren zwei Vorläufe. Jedes Team fährt somit zwei Zeiten heraus. Diese Zeiten werden addiert. Jedes Team nimmt mit seiner zusammengefassten Vorlaufzeit in dem der Zeit entsprechenden Cup zum Finalrennen teilt.

Unsere Partner sitzen mit EASY im gleichen Boot

Sie haben Interesse und möchten mehr Details erfahren? Dann senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Drachenbootrennen“ an Kundenbetreuung@easy.de oder rufen Sie uns unter 0208-45016-500 an. Wir freuen uns darauf, an diesem Tag auch einmal im wahrsten Sinne des Wortes mit Ihnen im gleichen Boot zu sitzen – und natürlich auf den gemeinsamen Erfolg.

Interoperabilität gesucht? Schnittstelle gefunden!

In Zeiten stetig wachsender Datenmengen bedarf es immer häufiger Werkzeuge, vor allem in Form von Software, um Bearbeitungsprozesse zu automatisieren und damit die Datenflut auch weiterhin zu beherrschen. Gute Werkzeuge erlauben es Unternehmen sogar, die – in der Natur der Sache liegende – Komplexität zu reduzieren, Collaboration zu ermöglichen und Interoperabilität sicherzustellen.

 

„Schraubenschlüssel“ Schnittstelle

Die Kernfrage, die sich dabei stellt, lautet: Was brauchen Anwendungen, um wirklich gut zusammenarbeiten und Daten austauschen? Schnittstellen – und zwar solche, die verlässlich liefern, was man von ihnen erwartet, quasi der Schraubenschlüssel im Werkzeugkasten. Ein Beispiel verdeutlich die Wichtigkeit von Schnittstellen: Taucht ein Lieferschein bei einer Stichproben-Prüfung auf, zu dem keine Rechnung im Archiv zu finden ist, wird der Prüfer ganz genau hinschauen, denn: Wo ein Fehler ist, gibt es möglicherweise noch mehr zu entdecken. Die Folge: Die Buchhaltung ist für mehrere Tage lahmgelegt, weil eine umfangreiche Betriebsprüfung durchgeführt wird.

 

Referenz Revisionssicherheit

Doch wie konnte es soweit kommen? Häufig sind schlecht programmierte Schnittstellen die Verursacher solcher Probleme. Wenn beim Archivieren einer Rechnung etwa ein Problem auftritt und kein Archivdokument erzeugt wird, fällt dies einer guten Schnittstelle auf. Sie gibt erst „Ruhe“, wenn die Rechnung revisionssicher abgelegt ist. Eine schlechte Schnittstelle nimmt es nicht so genau. Ihr reicht es, den Archivierungsprozess angestoßen zu haben – unabhängig vom Erfolg der Aktion.

 

Vielfalt ist Trumpf

Genau aus diesem Grunde steht für Lösungen von EASY eine große Zahl von Schnittstellen zur Verfügung, die sich bewährt haben und mit denen so etwas nicht passiert. Diese finden Sie auf der EASY Webpräsenz. Aktuell umfasst die Liste rund 60 Einträge. Zu jeder Schnittstelle findet sich eine kurze Erklärung sowie ein Kontakt für Rückfragen bzw. eine Angabe zur Bezugsquelle. Denn: Nur einen Teil der aufgeführten Schnittstellen hat EASY entwickelt. Der andere Teil geht auf die Entwicklungsarbeit von Partnern zurück – und erhöht damit die Vielfalt zuverlässiger Werkzeuge.

 

Praktische Online-Übersicht

Wenn Sie sich nun fragen, ob auch für Ihre Lösungen bereits eine Schnittstelle existiert, um etwa Ihr ERP-System schnell und unkompliziert an EASY INVOICE oder EASY DOCUMENTS anzubinden: Hier finden Sie die komplette Liste, die wir übrigens sukzessive erweitern. Denn EASY ist immer in Bewegung. Übrigens: Gerne beraten wir Sie und finden mit Ihnen eine individuelle Lösung.

Personal Süd 2015: Gelungene Fortsetzung für EASY

Nur effiziente Lösungen für die digitale Personalakte und das Bewerber-Management gewährleisten eine optimale Verwaltung und Verarbeitung der hier anfallenden Daten und Prozesse. Fast logisch, dass solche Lösungen im Mittelpunkt der diesjährigen Personal Süd in Stuttgart standen.

 

Live-Test mit Demo-Version

Genauso logisch, dass die EASY SOFTWARE AG hier nicht nur symbolisch Flagge zeigte, sondern vor allem die besagten effizienten Lösungen für Personaler. Gemeinsam mit dem Team der CFT Consulting GmbH standen unsere Experten für Fragen und Informationen auf der Messe vom 19. bis 20. Mai zur Verfügung. Interessierten Besuchern und potenziellen Kunden bot sich ideale Gelegenheit, die zahlreichen Funktionen und individualisierbaren Anwendermöglichkeiten während der zweitätigen Messe kennen zu lernen. Mit Hilfe einer Demo-Version war es etwa bequem möglich, die Lösungen live zu testen und zu „erforschen“.

 

Personaleinsatz effizient steuern

Die digitale Personalakte bietet die Möglichkeit, Mitarbeitergespräche aktiv zu unterstützen – mittels vordefinierter Beurteilungsbögen. Die effizientere Steuerung des Personaleinsatzes und die Optimierung der Prozesse innerhalb der Personalabteilung begeisterte die Interessenten.

 

Komplexe Prozesse vereinfachen

Neben der digitalen Personalakte präsentierte EASY zudem das digitale Bewerber-Management. Es bietet einen umfassenden Überblick auf alle Bearbeitungsvorgänge bei Stellenausschreibungen und vereinfacht so komplexe Prozesse. Im Rahmen der Einzelgespräche hatten die Messebesucher auch hier die Möglichkeit, sich zusammen mit unseren Spezialisten bei der Live-Präsentation einen Kompletteindruck der Lösung zu verschaffen.

 

Wir sehen uns!

Fazit: Die Personal Süd 2015 war eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen anregenden Gesprächen und Austausch auf hohem fachlichem Niveau sowie mit interessanten Erkenntnissen für alle Beteiligten. Das Messe-Team der EASY SOFTWARE freut sich schon auf die kommenden Veranstaltungen und ganz besonders auf Ihren Besuch am EASY Stand, u. a. auf der:

  • Zukunft Personal, 15.-17.9., Köln
  • Personalmesse München, 21.10., München
  • Personal Austria, 4.11., Wien

Die Cloud – und warum Microservices so wichtig sind

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Die Cloud wird immer wichtiger, nicht nur für Endverbraucher, auch für Unternehmen. Zwar machen laut aktuellen Untersuchungen Enterprise Applications in der großen Datenwolke nur vier Prozent des Workloads aus, doch kein Experte zweifelt ernsthaft daran, dass sich das bald ändern wird.

 

Das Business nimmt’s genauer

Der Grund für die langsamere Verbreitung in der Business-Welt liegt auf der Hand: Natürlich können sich Endverbraucher schneller auf die Cloud umstellen als ein Unternehmen, das für diesen Schritt die digitale Transformation in seine IT-Strategie implementieren, die IT-Landschaft umstellen, passende Anbieter und Services evaluieren und testen und nicht zuletzt Compliance-Regeln erfüllen muss.

 

Microservice-Strukturen vs. klassische Applikationswelt

Für Entscheider in der IT stellt sich daher immer öfter die Gretchenfrage: Weiter wie bisher? Oder konsequent retiren und auf moderne Applikationen und IT-Architekturen setzen? Letzteres kann sich häufig lohnen, denn Cloud-native Anwendungen sind den klassischen Applikationsarchitekturen je nach Nutzerszenario und Unternehmensgröße durchaus überlegen: Bei ihrer Entwicklung wird von vornherein der Microservice-Ansatz verfolgt. Cloud-native Anwendungen entstehen bereits unter Berücksichtigung von Aspekten wie guter Skalierbar- und hoher Verfügbarkeit.

 

Schneller, stabiler und agiler

Anforderungen, mit denen sich IT-Entwickler früher eher am Rande befassten, rücken ins Zentrum des Application-Designs. Etwa, dass einzelne Teile von Anwendungen hinzu- oder abgebucht werden können, ohne dass dies den Betrieb der App an sich beeinträchtigt. Dass es möglich ist, neue Microservices zu entwickeln und einfach in die Anwendung zu integrieren. Dass ein Teilausfall nicht zwangsläufig zum Kollaps des kompletten Systems führt und man den betreffenden Service wieder ans Laufen bringt, ohne die Anwendung abschalten zu müssen. Dass man Updates für jeden Microservice separat entwickeln, testen und durchführen kann und mit Continuous Delivery eine wesentlich kürzere Time-to-Market ermöglich.

 

Neue Skills gefragt

Für Unternehmen bedeutet dies allerdings: Ihre IT-Experten müssen sich mit der Administration von neuen Architekturen vertraut machen und ihre Art zu arbeiten, anpassen. Das bringt einen gewissen Aufwand mit sich und erfordert eine kommunikative Begleitung des Wandels. In jedem Fall lassen sich diese Aufwände aber minimieren, wenn man einen Partner wählt, der seine Hausarbeiten gemacht hat – wie EASY mit der EASY ECM aus der Cloud.

Datenflut: Von Amerika lernen… wie es nicht geht?

Amerikanische Unternehmen ertrinken immer häufiger in Content – auch und insbesondere in Datenfluten, die das Internet of Things (IoT) produziert. Das ist das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Marktstudie der AIIM (Association for Information and Image Management).

Die gute Neuigkeit für alle, die gerne einmal einen Blick über den großen Teich werfen: Die Studie belegt, dass die meisten Firmen jenseits des Atlantiks das Management von Inhalten und Dokumenten inzwischen als überlebenswichtig erachten. Viele von ihnen arbeiten daran, die Kontrolle über ihren Content zurückzugewinnen.

 

Ein Unternehmen – viele Systeme

Allerdings gibt es, sagen wir mal, „Reformbedarf“: Mehr als jedes zweite Unternehmen betreibt drei oder mehr Systeme für Content-, Vertrags- und/oder Dokumentenmanagement. 22 Prozent gaben zu Protokoll, sogar fünf oder mehr unterschiedliche Systeme unterschiedlicher Hersteller installiert zu haben.

Ergibt das Sinn? Man könnte mit einiger Berechtigung argumentieren, dass integrierte Lösungen den Pflegeaufwand und die Kosten deutlich minimieren, die Zahl der Schnittstellen reduzieren, die Interoperabilität verbessern und die Ausfallsicherheit positiv beeinflussen. Oder schlicht die These aufstellen, dass historisch gewachsene Lösungen und Landschaften mit dem Content-Aufkommen der Zukunft nicht mehr werden schritthalten können.

 

Angst vor Ausfall weit verbreitet

Zumindest das Ausfallrisiko scheint als Argument zu stechen, legt es doch den Finger in die Wunde: Nur eine Stunde Downtime – schätzt jedes Dritte befragte Unternehmen – würde erheblichen Schaden verursachen. Bedenkt man, dass es umso schwerer ist, eine Ausfallursache auszuschalten, je heterogener das Gesamtsystem ist, kommt man schon einmal ins Grübeln. Denn eine Stunde ist nicht lang…

Immerhin: Der Groschen scheint gefallen zu sein. Mehr als die Hälfte der Befragten strebt die Einführung einer zentralen und multifunktionalen Suite aus einer Hand an. Und zwölf Prozent haben dieses Ziel bereits erreicht. Das ist doch schon einmal etwas.

 

Und wie ist es in Ihrem Unternehmen?

Bleibt die Frage, wie es um Deutschland bestellt ist? Wie viele unterschiedliche Systeme betreiben Unternehmen hier parallel? Zwar fehlt derzeit das Zahlenmaterial für den stichhaltigen Vergleich, jedoch: CIOs und Unternehmenslenker tun mit Sicherheit gut daran, sich diese Frage selbst einmal zu stellen. Die Antwort könnte überraschend und hilfreich zugleich ausfallen.

Wie die ECM Suite EASY Partner unterstützt

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Die EASY ECM Suite reduziert mit ihrem Ansatz „One Function – One Solution“ die Komplexität des gesamten ECMs. Ihre Module sind optimal aufeinander angepasst, laufen auf konsolidierten Server-Welten und arbeiten über stabile Schnittstellen verlässlich zusammen. Die Anzahl der Clients sinkt gegenüber früheren Systemen erheblich. Das wirkt sich auch positiv auf die Preisliste aus, die in Zukunft wesentlich übersichtlicher und schlanker daherkommt. Partner profitieren insbesondere von einem wesentlich unkomplizierteren und schnelleren Release.

 

Schnellerer Rollout, leichtere Administration

Nur eine Installationsroutine für die komplette ECM Suite – von der Erfassung über die Datenübergabe und das Workflow Management bis hin zur rechtssicheren Archivierung – das klang bislang reichlich visionär. Doch mit der ECM Suite rückt diese Vision nun in greifbare Nähe und erleichtert Consultants den Rollout. Denn EASY stellt neue Versionen künftig ebenso in einem einzigen Setup gebündelt zur Verfügung wie die EASY ECM Suite selbst.

 

Weniger Termine – mehr Planungssicherheit

Darüber hinaus schlägt ein weiterer Faktor positiv zu Buche: Zukünftig wird es für die komplette ECM Suite nur noch ein veröffentlichtes Startdatum geben – ebenso wie für jedes darauf folgende Release. EASY Partner können ihre betrieblichen Prozesse damit besser planen, können Beratung, Vertrieb und Kundenservice optimal koordinieren.

Ergo: Die EASY ECM Suite ist einfacher zu installieren, einfacher zu integrieren, einfacher zu pflegen und zu betreiben als jede andere Lösung. Und ist dennoch so leistungsfähig und sicher, wie man es von EASY Lösungen gewohnt ist.

 

EASY weltweit im Einsatz – jetzt auch bei Turkish Airlines Technical Services

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Lösungen von EASY genießen weltweites Vertrauen. Und Vertrauen ist im ganz besonderen Maße gefragt, wenn es um Prozesse der Flugzeugwartung und die damit verbundenen Dokumente geht – so wie bei unserem neuen Kunden Turkish Airlines Technical Services, kurz THY Teknik. Neben maximaler Flugsicherheit trägt Software von EASY hier künftig auch wesentlich zu einer Optimierung der Wartungskosten bei.

Die Funktionalitäten und die Flexibilität der EASY Lösungen, insbesondere EASY ENTERPRISE.x und EASY CAPTURE, in Kombination mit der Beratungskompetenz der türkischen EASY Kollegen, darunter Geschäftsführer Süreyya Ecevit sowie der Technischer Leiter, Yunus Emre Yildiz, haben THY Teknik überzeugt – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

„Die Zusammenarbeit mit EASY ist eine großartige und aufschlussreiche Erfahrung. Die positive Umsetzungsorientierung, gekoppelt mit enormen Fachwissen sowie direkten und hochwertigen Ansätzen hat uns zu einer ganzen Reihe von modernen und sicheren Lösungen verholfen. Als Turkish Technic hoffen wir, diese Zusammenarbeit in Zukunft auszubauen und freuen uns schon auf die weitere Zusammenarbeit mit der EASY“, so die positive Zwischenbilanz unseres Neukunden.

In der ersten Phase wurden die vorhandenen wartungsbezogenen Dokumente gescannt und archiviert. Eine Anbindung mit einer Wartungs-Software, die es ermöglicht, die Flugdaten abzurufen, wurde dabei integriert. In der zweiten Phase erkennt und indexiert die Software Dokumente automatisch.

Sind auch Sie auf der Suche nach passenden Lösungen für Ihr Unternehmen? Hier werden Sie fündig.

ENTERPRISE, DOCUMENTS, CAPTURE & Co.: Klassiker der EASY Schulungen

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Ja es gibt sie, die Klassiker und Dauerbrenner im EASY Schulungssortiment. EASY ENTERPRISE, EASY DOCUMENTS oder EASY CAPTURE PLUS sind Anwendungen, die sich bereits seit vielen Jahren bei vielen tausend Anwendern bewähren. Sie bleiben im Kern in der kommenden EASY ECM Suite erhalten. Diese hat natürlich auch Auswirkungen auf das Schulungsprogramm: „Der Blick in die Zukunft zeigt bereits heute, dass der Fokus im Laufe des Jahres auf den Lösungen der EASY ECM Suite liegen wird“ so EASY Schulungsleiter Hermann Werntgen. Und damit aktuelle und künftige Lösungen an jedem Einsatzort reibungslos funktionieren, schult EASY jedes Jahr hunderte Administratoren, Consultants und EASY Partner. Schließlich müssen sie die Lösungen perfekt implementieren und verwalten.

 

Optimale Wissensvermittlung

Im zweiten Quartal 2015 etwa stehen in Mülheim rund 40 Schulungen auf dem Programm. Das ist nur logisch, denn natürlich besteht zu den erfolgreichen EASY Produkten entsprechender Trainingsbedarf. Im Laufe eines Jahres bietet EASY bis zu zwölf Standard-Schulungen zu nahezu jedem einzelnen Thema an. Die Schulungen finden in der Regel in der jeweiligen Demo-Umgebung der EASY Lösung statt. „Wir geben uns bewusst nicht damit zufrieden, irgendeine Power-Point-Präsentation abzuhalten“, erklärt Werntgen. „Wir achten sehr genau darauf, dass wir Inhalte anschaulich und kundennah vermitteln und den Teilnehmern begleitende Unterlagen an die Hand geben, die ihnen den Alltag zusätzlich erleichtern.“

 

Schulungs-Profis am Werk

So wundert es nicht, dass die Entwicklung einer Schulung einige Monate in Anspruch nehmen kann. „Unsere Trainer sind didaktisch und konzeptionell ausgebildet. Einige von ihnen verfügen über praktische Erfahrung als Consultant. Wenn es die Zeit erlaubt, nehmen sie zudem an Projekteinsätzen teil, um sich ein genaues Bild von der Anwendungssituation zu machen. So stellen wir eine praxis- und realitätsnahe Wissensvermittlung sicher“, weiß Werntgen.

Übrigens: Nicht selten sind Schulungen bereits lange vor Anmeldeschluss ausgebucht – ein untrügliches Zeichen, dass das didaktische Konzept des EASY Schulungsbereiches aufgeht. Wenn Sie es selbst einmal testen wollen: Hier finden Sie die Termine.

 

EASY fördert junge Hochschul-Talente

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Die EASY SOFTWRAE AG engagiert sich aktiv in der Talentförderung. Basierend auf einer Kooperation mit der Hochschule Ruhr West (HRW) in Mülheim an der Ruhr stellt EASY erstmals ein Firmen-Stipendium für junge Talente zur Verfügung.

 

Engagement zahlt sich aus

Ein Stipendium ist mit 300 Euro pro Monat dotiert. Es erhalten leistungsstarke Studierende aus allen Fachbereichen, die nicht nur durch gute Noten, sondern auch durch besonderes soziales oder gesellschaftspolitisches Engagement aufgefallen sind.

 

Eine klassische Win-win-Situation

Eine win-win-Situation für alle Beteiligten: Durch die finanzielle Unterstützung können sich die Studenten stärker auf ihr Studium konzentrieren, Unternehmen wie EASY haben die Möglichkeit, frühzeitig in Kontakt mit qualifiziertem Nachwuchs zu treten. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, Talente UND Engagement zu fördern“. Ein Stipendium ist zudem weit mehr als eine rein materielle Zuwendung. „Wir als EASY SOFTWARE AG können uns regelmäßig als potenzieller, attraktiver Arbeitgeber mit regionalem Bezug vorstellen, interessierte Talente erhalten die Chance, uns schon frühzeitig von Ihrem Engagement und der eigenen Leistungsfähigkeit zu überzeugen“, so Clarissa Dubiel, Leiterin des Personalwesens bei EASY.

 

Bonus persönlicher Kontakt

Eine Feierstunde anlässlich der Vergabe nutzten Stipendiaten und Förderer als willkommene Gelegenheit, um den gegenseitigen Austausch zu vertiefen und weitere Vereinbarungen miteinander zu treffen.

Insgesamt können sich in diesem Jahr die 25 Stipendiaten der Hochschule Ruhr West über diese Form der Unterstützung freuen. Beteiligt sind daran neun Unternehmen, zwei Stiftungen, zwei Privatpersonen und der Förderverein der HRW Stipendien.