Dateiformate: Was tun, wenn es exotisch wird?

Im Zeitalter der Digitalisierung sind wir mit einer Reihe von Dateiformaten zur Darstellung digitaler Inhalte bereits „per-Du“. JPEG, PDF und Co sind alte Bekannte und halten, was sie versprechen. Die entsprechenden Dokumente lassen sich einfach in jeder webbasierten Lösung anzeigen und drucken. Aber was tun, wenn plötzlich ein unbekanntes oder exotisches Dateiformat auftaucht?

 

„Unruhestifter“ unterwegs

Diese „Unruhestifter“ erreichen uns oft als Anhang an eine Mail oder Download aus dem Internet. Insbesondere in der Welt von Audio-, Video- und Bildformaten gibt es zahlreiche Querulanten: Jeder Kamerahersteller arbeitet mit einem eigenen Format, viele Bearbeitungsprogramme speichern ihren eigenen Dateityp. Ganz abgesehen von Microsoft Office- oder Open Office Formaten, die sich womöglich sogar versionsabhängig unterscheiden.

Die Schwierigkeiten, die durch das Jonglieren mit verschiedensten Dateiformaten entstehen, gehen über blank liegende Nerven und massiven Zeitaufwand hinaus. Anwendungen, die zur Darstellung eines jeweiligen Dateiformats installiert werden müssen, verursachen womöglich hohe Lizenzkosten und zusätzlichen Pflege- und Wartungsaufwand.

 

Die Rettung: Ein „Gleichmacher“

Eine effiziente Möglichkeit, diesen Problemen zu begegnen, sind webbasierte Lösungen, die serverseitig unterschiedliche Dateiformate in ein definiertes, gängiges Darstellungsformat konvertieren. Eine solche Rendering-Lösung wird zum Beispiel von EASY unter dem Namen EASY View angeboten. Über 300 Dateiformate können in einem gewohnten Format für den Nutzer dargestellt werden, ohne zusätzlichen Installationsaufwand oder Lizenzkosten.

 

Zwei Aspekte erfordern besondere Beachtung:

  1. Performance
    Eine Rendering-Lösung, die einen echten Mehrwert ausmachen soll, muss leistungsstark sein. Lange Verarbeitungs- oder Ladezeiten der Inhalte halten auf und stören den kontinuierlichen Arbeitsfluss. Skalierungs- und Annotationsmöglichkeiten runden die hohe Performance im Idealfall ab.
  1. Abbildungstreue
    Nachdem Inhalte in ein einfach darstellbares Format konvertiert wurden, müssen immer noch alle Inhalte der Originaldatei zuverlässig und nahezu identisch abgebildet werden. Der Nutzer muss sich darauf verlassen können, dass er über die konvertierte Darstellung sicher und vollständig über den Inhalt eines Dokumentes informiert ist. An dieser Stelle geht es um die Liebe zum Detail: Eine hohe Geschwindigkeit nützt nichts, wenn während der Konvertierung Teile der Information verloren gehen, Präsentationen nicht sauber dargestellt werden oder die Nummerierung von Seiten nicht mehr zum Inhaltsverzeichnis passt.

Lösungen für webbasierte Dokumentanzeige, die mit diesen beiden Stärken auftreten, können das Lesen respektive Leben leichter machen und sparen den Unternehmen letztlich bares Geld.