Die Cloud – und warum Microservices so wichtig sind

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Die Cloud wird immer wichtiger, nicht nur für Endverbraucher, auch für Unternehmen. Zwar machen laut aktuellen Untersuchungen Enterprise Applications in der großen Datenwolke nur vier Prozent des Workloads aus, doch kein Experte zweifelt ernsthaft daran, dass sich das bald ändern wird.

 

Das Business nimmt’s genauer

Der Grund für die langsamere Verbreitung in der Business-Welt liegt auf der Hand: Natürlich können sich Endverbraucher schneller auf die Cloud umstellen als ein Unternehmen, das für diesen Schritt die digitale Transformation in seine IT-Strategie implementieren, die IT-Landschaft umstellen, passende Anbieter und Services evaluieren und testen und nicht zuletzt Compliance-Regeln erfüllen muss.

 

Microservice-Strukturen vs. klassische Applikationswelt

Für Entscheider in der IT stellt sich daher immer öfter die Gretchenfrage: Weiter wie bisher? Oder konsequent retiren und auf moderne Applikationen und IT-Architekturen setzen? Letzteres kann sich häufig lohnen, denn Cloud-native Anwendungen sind den klassischen Applikationsarchitekturen je nach Nutzerszenario und Unternehmensgröße durchaus überlegen: Bei ihrer Entwicklung wird von vornherein der Microservice-Ansatz verfolgt. Cloud-native Anwendungen entstehen bereits unter Berücksichtigung von Aspekten wie guter Skalierbar- und hoher Verfügbarkeit.

 

Schneller, stabiler und agiler

Anforderungen, mit denen sich IT-Entwickler früher eher am Rande befassten, rücken ins Zentrum des Application-Designs. Etwa, dass einzelne Teile von Anwendungen hinzu- oder abgebucht werden können, ohne dass dies den Betrieb der App an sich beeinträchtigt. Dass es möglich ist, neue Microservices zu entwickeln und einfach in die Anwendung zu integrieren. Dass ein Teilausfall nicht zwangsläufig zum Kollaps des kompletten Systems führt und man den betreffenden Service wieder ans Laufen bringt, ohne die Anwendung abschalten zu müssen. Dass man Updates für jeden Microservice separat entwickeln, testen und durchführen kann und mit Continuous Delivery eine wesentlich kürzere Time-to-Market ermöglich.

 

Neue Skills gefragt

Für Unternehmen bedeutet dies allerdings: Ihre IT-Experten müssen sich mit der Administration von neuen Architekturen vertraut machen und ihre Art zu arbeiten, anpassen. Das bringt einen gewissen Aufwand mit sich und erfordert eine kommunikative Begleitung des Wandels. In jedem Fall lassen sich diese Aufwände aber minimieren, wenn man einen Partner wählt, der seine Hausarbeiten gemacht hat – wie EASY mit der EASY ECM aus der Cloud.