Finanzwesen: Cloud noch nicht angekommen

In der Cloud steckt großes Potenzial für die ECM-Branche. Denn On-Demand Cloud Services in Verbindung mit neuen Bereitstellungsmodellen machen das ECM attraktiv für völlig neue Kundengruppen – etwa für kleine Mittelständler, die bislang die Kosten und den Aufwand einer Einführung scheuten. Doch insbesondere in Abteilungen mit kritischen Informationen gilt es noch, Überzeugungsarbeit zu leisten.

 

Finanzabteilungen zurückhaltend

Das legt jedenfalls der IT-Cloud Index von Microsoft und IBM nahe. Denn er zeigt Schwarz auf Weiß: Während in IT-Abteilungen die meisten Cloud-Anwendungen zum Einsatz kommen und sich As-a-Service-Lösungen großer Akzeptanz erfreuen, ist es im Finanzbereich genau anders herum. Hier geben die Nutzer wesentlich öfter zu Protokoll, klassischen On-Premise-Lösungen den Vorzug zu geben.

 

Das hat zwei Gründe: Zum einen wollen Unternehmen, die bereits IT-Lösungen installiert haben, nicht ohne Not umsteigen – gemäß der vermeintlich klugen Devise „Never change a running system“. Doch zum anderen bestehen gerade in Buchhaltung und Rechnungswesen oft Bedenken, kritische Unternehmensdaten auszulagern und in der Cloud zu speichern.

 

Wer überzeugt, gewinnt

Tatsächlich berichten Berater und Consultants immer wieder, dass Vorbehalte gegenüber der Cloud existieren. Und das nicht nur in der Finanzabteilung, sondern auch in Bereichen wie dem Personalwesen. Doch wenn man es einmal positiv betrachtet, versteckt sich genau hier eine riesige Chance.

 

Platt gesagt: Das Fell des Bären ist noch nicht verteilt. Wer es als erster schafft, Sicherheitsbedenken zu zerstreuen, wer beispielsweise wie EASY auf Hochsicherheits- und Hochverfügbarkeit-Rechenzentren in Deutschland setzt, die dem Zugriff durch Behörden und Hackern einen Riegel vorschiebenen, wer wie EASY die wirklich physikalische Löschung von Daten anbieten kann und dann noch auf einen Lock-in von Daten verzichtet, der hat gute Argumente auf seiner Seite. Denn eines ist klar: Die Vorzüge der Cloud sind zu groß, als dass sie für Finanzabteilungen auf Dauer nicht auch interessant wären.

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen: Es wird Zeit

Im Dezember hat der Bundestag das so genannte E-Health-Gesetz verabschiedet und damit die Bahn für die digitale Speicherung von Patientendaten auf der Krankenkarte frei gemacht. Gut so! Denn: Die Digitalisierung vollzieht sich oftmals in einem Tempo, bei dem der Gesetzgebungsprozess kaum Schritt halten kann. Das E-Health-Gesetz dagegen ist ein Beispiel, dass es manchmal auch schneller geht. Im Mai vom Bundeskabinett beschlossen, hat es Anfang Dezember in erster Lesung den Bundestag passiert.

 

Alle Daten auf einem Chip

Die Vorzüge im Gesundheitswesen sind immens und können unter Umständen sogar Leben retten. Dank des Chips auf der Gesundheitskarte wissen Ärzte in Notaufnahmen künftig über Vorerkrankungen, Allergien oder Medikamentierung eines Patienten Bescheid, selbst wenn dieser nicht ansprechbar oder verwirrt eingeliefert wird. Und solange der Datenschutz deutschem Recht folgt, ist auch die „Mega-Datensammlung“, die Kritiker ins Feld führen, kein wirklich bedrohliches Szenario.

 

Schon heute hohe Akzeptanz

Zumal Ärzte und Patienten oftmals viel weiter sind, als Datenschützer glauben mögen. 44 Prozent der Ärzte gehen laut einer Umfrage der Ärzte-Zeitung davon aus, dass therapieunterstützende Apps in wenigen Jahren zum Alltag gehören. Etwa, um den Gesundheitszustand eines Patienten zu überwachen, wenn dieser – wie im ländlichen Raum nicht selten – weit entfernt von der Praxis wohnt.

 

Patienten scheinen nicht minder aufgeschlossen gegenüber neuen Technologien, fand eine repräsentative Umfrage im Auftrag eines Arztbewertungs-Portals heraus. 80 Prozent würden ihre Termine gerne online buchen, 63 Prozent ihre Rezepte am liebsten online bestellen, 27 Prozent gar eine Online-Sprechstunde in Anspruch nehmen. Das erfreulichste Ergebnis aus EASY Sicht: 39 Prozent wünschen sich die digitale Patientenakte.

 

Kommt jetzt Tempo in die Sache?

Bei so viel Zustimmung bleibt zu hoffen, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen mit dem neuen E-Health-Gesetz Fahrt aufnimmt, dass in Krankenhäusern und Arztpraxen interoperable, digitale Patientenakten zum Normalfall werden und die Krankenkarte so schnell als möglich zur „Patientenakte to go“.

 

Der Patientenversorgung kann es nur helfen. Und Kosten senkt das noch dazu. In der Schweiz beispielsweise geht PwC davon aus, dass die Digitalisierung der Kommunikation zwischen Ärzten und Krankenhäusern die Prozesskosten um 90 Prozent senken kann. Die kleine Alpendemokratie, mit einem Zehntel der Bevölkerung Deutschlands, könnte 100 Millionen Schweizer Franken im Jahr sparen. Wie hoch mag diese Zahl wohl in Deutschland sein?

EASY Weihnachtsspende: Rund 6.000 Euro für „WiM – Willkommen in Mülheim“

Spendenübergabe bei EASY (v.l.n.r. Martina Appold, Willy Cremers, Anoar Derbo & Steffi Tapp)Spendenübergabe bei EASY (v.l.n.r. Martina Appold, Willy Cremers, Anoar Derbo und Steffi Tapp)

 

Über dieses Ergebnis waren fast alle Beteiligten „baff“: Rund 6.000 Euro kamen bei einer Spendenaktion der EASY SOFTWARE AG zugunsten der Initiative „WiM – Willkommen in Mülheim“ zusammen. „Uns ist durchaus bewusst, dass auch Firmen gesellschaftliche Verantwortung in der aktuellen Situation übernehmen dürfen und als Mülheimer Unternehmen lag es für uns nahe, uns in unserer Heimatstadt zu engagieren“, so EASY Vorstand Willy Cremers zu der karikativen Spende.

„Nur noch kurz die Welt retten – das kann leider auch die EASY SOFTWARE AG nicht, aber wir hoffen mit unserer Aktion einen kleinen Beitrag leisten zu können, zumindest die Situation der Menschen hier bei uns in Mülheim zu verbessern. Einfach toll, wie unsere Mitarbeiter und die Geschäftsführung sich gemeinsam in den Dienst der guten Sache gestellt haben“ ergänzt Unternehmenssprecher Joachim Brysch.

Anstelle von Weihnachtskarten an Partner und Kunden hatte EASY entschieden, in diesem Jahr eine Spendenaktion ins Leben zu rufen. Die Wahl der Begünstigten fiel dabei auf die Organisation WiM. Sie kümmert sich unter der Leitung des Gründers Reinard Jehles um die Vergabe von Sach- und Geldspenden an Menschen, die in Mülheim an der Ruhr Zuflucht vor Verfolgung und Krieg in ihren Heimatländern suchen. Mehr als 80 ehrenamtliche Helfer kümmern sich bei der Initiative um die in Mülheim ankommenden Menschen – darunter mittlerweile auch viele Flüchtlinge, die sich selbst engagieren.

Die EASY SOFTWARE AG stellte in der Hauptzentrale in Mülheim eine Spendenbox auf, die bei den Mitarbeitern auf positive Resonanz stieß. Die EASYaner sammelten insgesamt 6079,10 Euro – die Willy Cremers zusammen mit Martina Appold am 9.12.2015 an die Verantwortlichen der WiM-Initiative in Form eines Schecks überreichte.

„Mit so einer Summe hätten wir nie und nimmer gerechnet“, freute sich Steffi Tapp gemeinsam mit Mitarbeiter Anoar Derbo von WiM sichtlich über die EASY Weihnachtsspende. „Das Geld kommt zur rechten Zeit, wir haben schon einige Ideen für die konkrete Verwendung“

 

Foto: EASY SOFTWARE AG/Alexander Maier

 

EASY ECM Suite: Mehr Tempo, weniger Arbeit!

Was war bislang notwendig, um EASY DMS mit einem Archive-Server zu verbinden? Antwort: einiges. Anwender benötigten nicht nur einen XML-Server, sondern Pools, Views, Benutzer und vor allem jede Menge Schemata mit jeder Menge Feldern mussten sie angelegen. Besonders hinderlich für eine schnelle Inbetriebnahme: Anwender mussten diese Felder je einmal in EASY DMS und einmal in EASY Archive anlegen.

Diese Zeiten sind dank der EASY ECM Suite vorbei. Denn die EASY ECM Suite arbeitet mit adaptiven Schemata. Bereits bei der Installation legt das Setup mehrere adaptive Datenpools für das EASY Archive ab. Diese „füttert“ die führende Applikation – EASY DMS – mit Dokumenten, also mit Volltextdaten. Die Neuerung: Im Archivteil legt die Lösung „nur noch“ ab, die Regie hat EASY DMS und die Administration des Archivs erfolgt bequem über eine intuitiv bedienbare Web-Oberfläche, die im Funktionsumfang mit dem gewohnten Desktop-Client weitestgehend identisch ist.

 

Perfektes Zusammenspiel

Der Administrations-Client für EASY Archive ist zwar nach wie vor verfügbar. Doch in der Regel brauchen Nutzer ihn kaum noch. Denn nie arbeiteten EASY DMS und EASY Archive effizienter und besser zusammen. Über EASY Interface – die EBIS Schnittstelle – ist es Integratoren sogar möglich, beispielsweise eine ERP-Lösung direkt an das Archiv anzubinden, ohne hierzu neue Felder im Archiv anlegen zu müssen. Ein Einführungsprojekt verliert somit deutlich an Komplexität.

 

Search Engine im Doppelpack

Ein weiterer Vorteil der EASY ECM Suite: Der Spooler-Import kann Verzeichnisse sogar eigenständig durchsuchen und bereinigen – und er ist schnell. In der Vorführung des EASY Showcase auf der EASY WORLD 2015 schaffte er 1.000 Dokumente unter zehn Sekunden – der bislang schnellste Spooler-Import, den eine EASY Lösung realisierte.

Doch wie findet man in den adaptiven Daten-Pools die ganzen Dokumente wieder? Für den Anwender ändert sich nicht viel – er sucht wie gewohnt nach Stichworten oder in Feldern. Im Hintergrund arbeiten allerdings erstmals zwei leistungsfähige Suchmaschinen zusammen. Der Vorteil: Die Lösung ist extrem performant, ausfallsicher, skalierbar und damit geradezu prädestiniert für große Datenmengen und die Suche in adaptiven Pools.

Die EASY ECM Suite bietet beste Voraussetzungen für eine schnelle Installation, eine schnelle Produktivnahme und damit vor allem für mehr Effizienz im Arbeitsalltag.

Release 1.0: Das neue EASY Discovery ab dem 15.12.2015

Daten gelten als das Öl der Zukunft. Aber so wie zuweilen Öl sind auch Informationen nicht immer leicht zu finden, selbst wenn sie digital verfügbar sind. Im Schnitt muss ein Anwender vier Systeme bedienen um ein vollständiges Bild zu einem Geschäftsfall zu gewinnen. Die benötigten Informationen liegen nicht nur in internen IT-Systemen, sondern finden sich auch im Web, in der Cloud und in sozialen Netzwerken. Sehr oft sind Informationen versteckt – in Dokumenten, E-Mails oder in den Köpfen von Experten.

 

Die Herausforderungen

Daher sind Lösungen für die intelligente Bereitstellung von Informationen in der Zukunft unabdingbar. Lösungen, die Informationen, die in vorhandenen Systemen stecken, selbstständig extrahieren, diese Informationen automatisch in Beziehung zu externen Informationen wie das Internet, Cloud-Dienste oder E-Mails setzen und sie dann proaktiv den Mitarbeitern im Kontext ihrer jeweiligen Rolle und der aktuellen Aufgabe bereitstellen. Wäre das nicht viel schneller, einfacher und letztlich besser?

 

Die Lösung

Unsere Lösung für genau diese Herausforderung heißt EASY Discovery. EASY Discovery recherchiert kontinuierlich im Hintergrund nach kontextrelevanten Inhalten, während der Mitarbeiter seiner gewohnten Tätigkeit nachgeht. Gefundene Ergebnisse stellt unsere Lösung auf Wunsch mit nur einem Klick dar. Der Nutzer muss weder eine Suchanfrage formulieren, noch seine aktuelle Arbeitsanwendung wechseln. Dabei berücksichtigt das System bei Informationszugriffen stets die individuellen Berechtigungen.

 

Das Ergebnis

Das Ergebnis ist eine gesteigerte Auskunftsfähigkeit des Mitarbeiters und daraus resultierend eine höhere Kundenorientierung – gleichzeitig steigen Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit. Die Qualität in der Informationsbeschaffung verbessert sich ebenso wie die Produktivität und die Arbeitseffizienz bei informationslastigen Prozessen. Zudem ein wichtiger Faktor: die gesteigerte Entscheidungssicherheit und -qualität.

EASY Discovery steht für alle EASY Partner, Kunden und Interessenten ab dem 15. Dezember 2015 zur Verfügung. Detaillierte Informationen zu EASY Discovery finden Sie dann selbstverständlich auch auf unserer Webpräsenz unter easy.de.

Release 1.0: Das neue EASY Discovery ab dem 15.12.2015

Daten gelten als das Öl der Zukunft. Aber so wie zuweilen Öl sind auch Informationen nicht immer leicht zu finden, selbst wenn sie digital verfügbar sind. Im Schnitt muss ein Anwender vier Systeme bedienen um ein vollständiges Bild zu einem Geschäftsfall zu gewinnen. Die benötigten Informationen liegen nicht nur in internen IT-Systemen, sondern finden sich auch im Web, in der Cloud und in sozialen Netzwerken. Sehr oft sind Informationen versteckt – in Dokumenten, E-Mails oder in den Köpfen von Experten.

 

Die Herausforderungen

Daher sind Lösungen für die intelligente Bereitstellung von Informationen in der Zukunft unabdingbar. Lösungen, die Informationen, die in vorhandenen Systemen stecken, selbstständig extrahieren, diese Informationen automatisch in Beziehung zu externen Informationen wie das Internet, Cloud-Dienste oder E-Mails setzen und sie dann proaktiv den Mitarbeitern im Kontext ihrer jeweiligen Rolle und der aktuellen Aufgabe bereitstellen. Wäre das nicht viel schneller, einfacher und letztlich besser?

 

Die Lösung

Unsere Lösung für genau diese Herausforderung heißt EASY Discovery. EASY Discovery recherchiert kontinuierlich im Hintergrund nach kontextrelevanten Inhalten, während der Mitarbeiter seiner gewohnten Tätigkeit nachgeht. Gefundene Ergebnisse stellt unsere Lösung auf Wunsch mit nur einem Klick dar. Der Nutzer muss weder eine Suchanfrage formulieren, noch seine aktuelle Arbeitsanwendung wechseln. Dabei berücksichtigt das System bei Informationszugriffen stets die individuellen Berechtigungen.

 

Das Ergebnis

Das Ergebnis ist eine gesteigerte Auskunftsfähigkeit des Mitarbeiters und daraus resultierend eine höhere Kundenorientierung – gleichzeitig steigen Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit. Die Qualität in der Informationsbeschaffung verbessert sich ebenso wie die Produktivität und die Arbeitseffizienz bei informationslastigen Prozessen. Zudem ein wichtiger Faktor: die gesteigerte Entscheidungssicherheit und -qualität.

EASY Discovery steht für alle EASY Partner, Kunden und Interessenten ab dem 15. Dezember 2015 zur Verfügung. Detaillierte Informationen zu EASY Discovery finden Sie dann selbstverständlich auch auf unserer Webpräsenz unter easy.de.

EASY Partner finden im EASY Extranet ausführliche Informationen, Marketing-Materialien sowie die Download-Zugänge.

Video zur EASY WORLD 2015 jetzt online

Noch einmal die schönsten Momente der EASY WORLD 2015 genießen? Kein Problem: Ein Video mit den Highlights unseres wichtigsten Partner-, Kunden- und Interessenten-Events ist jetzt auf unserer Webseite verfügbar. EASY möchte allen Besuchern unserer Top-Veranstaltung einen ebenso knackigen wie interessanten Rückblick geben. Diejenigen, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, erhalten einen Einblick, wie vielfältig die Veranstaltung wieder einmal war. Die Stimmung, so verdeutlichen es nicht nur die Statements unserer Gäste, war in diesem Jahr besonders toll – kein Wunder, feierte EASY doch im würdigen Rahmen seinen 25. Geburtstag.

 

„HRW-Karriere“-Messe: EASY zu Gast bei den Fachkräften von Morgen

Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Hochschule Ruhr West am Mülheimer Campus die HRW-Karriere – eine Firmenkontaktmesse für interessierte Studierende und Absolventen. Mit dabei: Die EASY SOFTWARE AG – die mit dem Sitz der Firmenzentrale in Mülheim quasi ein „Heimspiel“ hatte. EASY informierte Studenten über EASY als Arbeitgeber und Tätigkeitsbereiche im Unternehmen während oder nach dem Studium.

Dabei waren vor allem zukunftsorientierte Themen wie ein duales Studium oder Auslandssemester bei den EASY Landesgesellschaften von großem Interesse. Aber auch Produkte und Dienstleistungen der EASY SOFTWARE AG fanden Anklang bei den Arbeitnehmern von Morgen. „Es hat Spaß gemacht, die jungen Menschen zu beraten und sich auszutauschen“, resümiert Alexandra Horst aus der EASY Personalabteilung, die gemeinsam mit Hans-Joachim Gartz, einem von mehreren Verantwortlichen für die Produkt-Entwicklung bei EASY, hier gemeinsam im Bild mit Prof. Gudrun Stockmanns, HRW-Präsidentin, und Heinz Lison, Vorsitzender des Fördervereins der HRW, vor Ort war.

 

Vierte Auflage knackt Ausstellerrekord

Insgesamt informierten 53 Unternehmen, Berufsverbände und Institutionen bei der HRW Karriere am Campus in Mülheim über Karriereangebote, um sich mit qualifizierten Nachwuchs auszutauschen. Damit gelang den Veranstaltern der Karrieremesse bei der vierten Auflage ein Austellerrekord. In insgesamt 14 Fachvorträgen boten diese einen Einblick in eine Vielzahl von interessanten Berufsfeldern und Themen rund um Bewerbung, Vorstellungsgespräch und Gehaltsverhandlung. Neben den diversen Fachvorträgen rundeten ein kostenloses Foto-Shooting, ein Check der Bewerbungsunterlagen sowie erstmals der Ideenwettbewerb „HRW Starters“ – bei dem Studierende und Beschäftigte Geschäfts-, Produkt- oder Service-Ideen einreichen können – den erfolgreichen Nachmittag ab.

 

EASY Tipp: E-Recruiting als Wettbewerbsvorteil

Bewerbermanagement und E-Recruiting –noch vor zwei Jahren waren diese Themen Randbegriffe. Doch immer mehr Unternehmen setzen auf eine effiziente Personalsuche im Internet. Firmeneigene Karriereseiten, Online-Stellenanzeigen und der Aufbau einer einzigartigen Arbeitgebermarke sind Begriffe mit denen sich immer mehr Unternehmen auseinandersetzen. Aber wie können Sie auf ein einfaches Bewerbermanagement setzen und sich damit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen sichern? Hier hilft die IT.

 

Arbeitgeber zeigen ihren Alltag

47 Prozent der Arbeitgeber zeigen mittlerweile Fotos aus dem Arbeitsalltag. Mitarbeiter berichten dort aus erster Hand über ihren Job. Und das ist genau das, was Bewerber interessiert. Nicht umsonst hat das Startup Whatchado eine Erfolgsgeschichte hingelegt. Es zeigt Jobs und Arbeitgeber “wie sie wirklich sind”. Das Internet macht es möglich und birgt für Unternehmen zugleich Chancen und Risiken.

 

Von Natur aus ungeduldig…

Für Personalabteilungen bedeutet dies einen grundlegenden Wandel. Wenn Unternehmen im Kampf um die besten Mitarbeiter gewinnen wollen, müssen sie weg von der passiven Schaltung von Stellenanzeigen hin zu einem aktiven Bewerbermanagement. Denn Bewerber sind von Natur aus ungeduldig. Kein Wunder, schließlich haben sie viel Zeit in Lebenslauf, Anschreiben und Bewerbung gesteckt.

 

Zügige Reaktion wichtig

Wenn vom Unternehmen dann nichts zurückkommt, ist die Enttäuschung groß. Schnell verlieren Bewerber das Interesse oder haben zwischenzeitlich eine Zusage von einem Unternehmen bekommen, das schneller reagiert. Sieben Tage reicht nach aktuellen Studien in der Regel die Geduld der Bewerber.

 

Leichter gesagt als getan?

Hier liegt das Problem vieler Unternehmen: Sie schalten teure Textanzeigen bei gängigen Stellenportalen. Alle E-Mails der Bewerber landen dann in einem Postfach, das nebenbei mal abgerufen wird. Neben dem Alltagsgeschäft. Zwei oder drei Kandidaten werden dann zu einem Gespräch eingeladen. Gut, man könnte es sich einfach machen und einen Autoresponder verschicken. Viele kennen sich damit jedoch nicht aus oder vergessen es einfach. So bleiben viele Bewerbungen unbeantwortet. Teilweise wird nicht mal mehr eine Absage verschickt. Ein Mindestmaß an persönlicher Wertschätzung erwarten Bewerber aber zurecht. Erfolgt dies nicht, äußern sie ihren Unmut häufig in sozialen Netzwerken, wo sich ein schlechtes Arbeitgeberimage rasend schnell verbreitet.

 

Probleme bei den Standards

Was viele vergessen: Unternehmen bewerben sich heutzutage um neue Mitarbeiter und nicht andersherum. Immer mehr Job-Suchende setzen auf Bewertungsportale wie kununu, meinchef oder glassdoor. Unternehmen, die hier punkten wollen, sollten bereits beim Bewerbungsprozess transparent und professionell agieren. Oft scheitert dies allerdings schon an völlig einfachen Standards, etwa veralteter Technik oder zeitintensiven Bewerbungsformularen.

Hier ein paar Tipps, wie Sie den Bewerbungsprozess für neue Talente möglichst angenehm gestalten:

 

Schnell und einfach soll es gehen

Das Einreichen einer Bewerbung sollte für den Bewerber möglichst einfach und schnell möglich sein. Umfragen belegen: Das Ausfüllen eines Online-Bewerbungssystems sollte nicht länger als 10 bis 20 Minuten dauern. 50 Prozent der Umfrageteilnehmer bewerben sich erst gar nicht, wenn der Prozess länger als eine halbe Stunde dauert.

 

Keine Bewerbung übers Handy

Schnell soll es gehen. Jedoch können sich Bewerber fast gar nicht vorstellen, sich über das Smartphone oder Tablet-PC zu bewerben. Fast 67 Prozent haben kein Interesse daran, weil die Displays und Tastaturen zu klein sind. Auf die Stellangebote in Apps und auf Webseiten möchten die Bewerber jedoch nicht verzichten. Diese werden überwiegend mobil abgerufen.

 

Schnelle Rückmeldungen dank Bewerbermanagement

Beim Bewerbermanagement handelt es sich um den Prozess von der Ausschreibung einer Stelle über die Verwaltung der Bewerberdaten bis hin zur Auswahl des neuen Mitarbeiters. Durch eine IT-gestützte Lösung wird die Personalbeschaffung unterstützt, denn Personalabteilungen sparen Kosten und Zeit.

Tätigkeitsbeschreibungen werden automatisiert in Stellenausschreibungen übernommen und mit einem Klick auf der Firmen-Homepage, externen Job-Börsen oder Social-Media-Plattformen veröffentlicht. Ein Blick in die digitale Bewerberakte genügt, um alle Bewerberdaten und die gesamte Bewerberkommunikation abzurufen.

 

Tempo als Wettbewerbsvorteil

Durch automatisierte Workflows und Reminder bekommen Bewerber zeitnah eine Rückmeldung. Das bedeutet einen klaren Wettbewerbsvorteil für Unternehmen im Kampf um die High Potentials der Generation Y und Z.