ECM: Im Datendschungel den Überblick behalten

Ordnung ist das halbe Leben – soweit, so gut. Doch was hat das mit diesem Blog zu tun? Nun, ein neues Jahr bietet immer einen guten Anlass, sich zu fragen, auf welche Marktrends man wie reagieren sollte. Und selbst wenn der Begriff „Ordnung“auf den ersten Blick ein wenig angestaubt daherkommt, haben Marktforscher in ihr doch einen wichtigen IT-Trend des Jahres 2016 ausgemacht. Sie nennen ihn nur anders.

 

Gartner benennt zehn Trends

Das US-Analysehaus Gartner hat ein Papier veröffentlicht, in dem die Analysten die bedeutenden zehn strategischen Technologietrends des noch jungen Jahres auflisten. Lernende Maschinen, Robotik, Systemintegration und die Gerätevielfalt im Internet of Things sind einige der bestimmenden Themen – und eben die Frage, wie Ordnung zu schaffen ist.

 

Die digitale Welt wird neu vermessen

Denn Ordnung wird immer wichtiger. Datenmenge und Informationsfülle nehmen in schwindelerregendem Maße zu, denn beide speisen sich aus immer mehr Geräten, die Daten liefern – Big Data lässt grüßen. Die digitale Welt wird im Grunde neu vermessen, nachdem die reale Welt bis ins Kleinste erkundet ist. „Information of everything“ lautet das Stichwort, das Gartner in die Diskussion einführt.

 

Entscheidend: Die richtigen Tools zur rechten Zeit

Fakt ist: Die Art und Weise, wie wir die Datenmengen administrieren, analysieren und in Nutzen umwandeln, wird entscheidend für den Erfolg der Digitalisierung und der meisten Industrie- und Wirtschaftszweige sein. Das Thema Enterprise Content Management erlangt zentrale Bedeutung für die Unternehmenslandschaft. Denn ECM wurde erfunden, um der schieren Masse an Informationen und der steigenden Komplexität auf Datenseite zu begegnen; um Daten zu erfassen, zu strukturieren, abzulegen, für Workflows und Analyse-Tools bereitzustellen.

 

2016 könnte das Jahr des ECM werden – und der Firmen, die auf intelligente ECM-Lösungen setzen. Nicht zuletzt, weil diese als flexible On-Demand-Angebote auch für kleinere Betriebe attraktiv geworden sind. Damit dürfte eine Entwicklung nagestoßen sein, die deutlich über 2016 hinaus relevant bleibt…

Die mobile ECM Suite kommt

Im Rahmen des „next-Generation-ECM“-Projekts „SPIRIT“ ist es der EASY SOFTWARE AG gelungen, eine strategische Partnerschaft mit einem innovativen Start-up, der Apinauten GmbH, zu schließen. Die Apinauten mit Sitz in Leipzig bieten seit 2012 eine „Mobile-Backend-as-a-Service“-Lösung namens „apiOmat“ im Markt an.

 

Start in 2016

Dank dieser Partnerschaft ist die EASY SOFTWARE AG bereits in 2016 in der Lage, Angebote im Bereich „Mobile ECM Suite“ im Markt zu platzieren. Damit entstehen derzeit Angebote, die es unseren Kunden ermöglichen, ECM Suite-Lösungen auch mobil, in Form von spezialisierten Apps, zu nutzen. Als erste ECM Suite App wird „EASY Contract Mobile“ einen sicheren, ortsunabhängigen Zugang auf die Vertragsdaten des Unternehmens ermöglichen.

 

Usabilty neu gedacht

Erstmals im Rahmen der EASY WORLD 2014 hatte EASY die Entwicklung der nächsten ECM-Generation unter dem Projektnamen SPIRIT angekündigt. In der Weiterführung präsentierte EASY folgerichtig auf der EASY WORLD 2015 die ersten SPIRIT mobile cases. Für die neue ECM-Generation haben die Spezialisten von EASY Usability neu gedacht. Statt sich ausschließlich auf die Bedienoberflächen der Software zu konzentrieren, geht EASY das Thema ganzheitlich an.

 

ECM-Lösungen in Rekordzeit

Diese neue ECM-Generation stellt auf den technischen EASY ECM-Services sogenannte Business-Module bereit, die durch einfache Konfiguration die Erstellung von ECM-Lösungen in Rekordzeit ermöglichen. Grundlagen dieser neuen Plattform sind zum einen etablierte EASY ECM Services, wie Archiv, Rendition, OCR usw. sowie Daten und Dokumente. Zum anderen bietet SPIRIT eine ganze Reihe neuer Funktionen und Features, die insbesondere im Bereich der dokumentenintensiven Prozesse eine einfache und effiziente Arbeit ermöglichen. Die SPIRIT‐Plattform funktioniert nach dem Baukasten‐Prinzip mit verschiedenen Werkzeugen.

Um die weitere Entwicklung so marktgerecht und praxisnah wie möglich zu gestalten, bietet EASY seinen Partnern die Möglichkeit, Ideen und Vorschläge in die Entwicklungsplattform einzubringen.

 

Intensive Entwicklungspartnerschaft

Neben der Integration des apiOmat in das SPIRIT Mircoservice-Framework sind die EASY SOFTWARE AG und die Apinauten GmbH in eine weiterführende Zusammenarbeit gestartet. Im Rahmen der Weiterentwicklung von SPIRIT und apiOmat entsteht eine intensive Entwicklungspartnerschaft, die bereits ihren Anfang in Form eines gemeinsamen Kick-Offs in Potsdam gefunden hat. Das Engagement von EASY ist durch entsprechende Vereinbarungen und Verträge so gestaltet, dass einer gemeinsamen, erfolgreichen Zukunft nichts im Wege steht.

 

Microservice-Ansatz als „App-Dienst“

Mit der smarten Lösung „apiOmat“ lassen sich beliebige Backend-Systeme mit mobilen Endgeräten und Wearables verbinden. Für SPIRIT übernimmt der apiOmat die Verbindung zwischen ECM Suite und mobilen Endgeräten und gliedert sich nahtlos in den SPIRIT Microservice-Ansatz als „App-Dienst“ ein. Die Analysten von Gartner featuren den apiOmat in ihrer Marktübersicht übrigens gleichrangig neben etablierten Lösungen von IBM, Microsoft, Oracle oder SAP. Das Projekt SPIRIT kann mit dem apiOmat erheblich eher, nämlich rund zwei Jahre früher als geplant, einen ersten Beitrag zum Lösungsportfolio der ECM Suite leisten.

EASY Capture 5.0: leistungsfähiger denn je

Mit mehr als 3.000 Installationen im Markt ist EASY Capture äußerst erfolgreich und kommt an Einzelplätzen ebenso zum Einsatz wie im multinationalen Konzern. Mit dem neuen Release 16.1 der EASY ECM Suite ist die Lösung voraussichtlich im kommenden März in Version 5.0 verfügbar. Gegenüber dem Vorgänger hat EASY an vielen Stellschrauben gedreht, um Capture noch performanter und verlässlicher zu machen.

 

„Aufgebohrt“ auf 64-Bit

Eine der wichtigsten Neuerungen: EASY Capture Plus 5.0 wird in 64-Bit ausgeliefert. Die Lösung ist damit selbst bei extremen Dokumentenmengen und -größen äußerst leistungsfähig. In einer 64-Bit Umgebung interagieren alle Komponenten wesentlich verlässlicher miteinander – und nicht zuletzt profitieren Anwender von voller Kompatibilität mit Office in der 64-Bit-Version. Gleichzeitig mit diesem Plattformwechsel tauschte EASY SDKs und Drittanbieter-Software gegen moderne Anwendungen aus. Finereader ist ab sofort in Version 11 mit an Bord und bewältigt Multithreading verlässlicher als je zuvor.

 

Zentrale Konfiguration und SMTP-Fähigkeit

Ein weiteres neues Feature: Ändert man eine Konfiguration, ist es nicht mehr notwendig, alle Objekte und Applikationen zu aktualisieren. Den XML-Import hat EASY ebenfalls ausgebaut und in größeren Netzwerkumgebungen ist es möglich, über SMTP authentifiziert zu kommunizieren. Die Zeiten, in denen man mit internen Accounts unauthentifiziert gegen Server-Relays arbeiten musste, sind also vorbei.

Aufgesattelt hat EASY Capture 5.0 zudem im Dokumenten-Log. Der komplette Lebenszyklus eines Dokumentes in Capture ist für Anwender nun detailliert nachvollziehbar. Nicht zuletzt erweiterte EASY Remotequery als Tool für den Fernzugriff auf Datenbanken. Neben SAP und Sharepoint kann es nun ohne Umwege auf Documents und Enterprise.x zugreifen. Ein umfangreiches Scritping erlaubt ferner die Einbindung externer Quellen.

 

Drei OCR-Lösungen an Bord

Darüber hinaus zentralisierte EASY die drei in Capture Plus enthaltenen OCR-Lösungen in einer einzigen Engine und erweitere die Konfigurationsmöglichkeiten. Capture 5.0 kann Dokumente nun noch vor der Übergabe an die OCR-Lösung in Schwarzweiß konvertieren oder eine zu komplexe PDF in ein Image umwandeln – inklusive Optimierung und Kantenverbesserung. Und: Im Capture-Scan-Modul können mehrere User gemeinsam an einem Stapel arbeiten – jeder erhält dabei automatisch immer nur ein Dokument.

Bei allen Neuerungen behielt EASY Bewährtes und das Look-and-feel der vorherigen Version bei. Anwender fühlen sich deshalb sofort „zuhause“ – und arbeiten dennoch mit einer wesentlich stärkeren und besseren Lösung.

Zeugniserstellung: Jederzeit zur vollsten Zufriedenheit

Arbeitszeugnisse gehören zu den täglichen Aufgaben in jedem Unternehmen. Häufig ist das Thema jedoch ein ungeliebtes „Kind“, weil Zeugnisse bei der Erstellung viel Zeit rauben – Zeit, die für strategische Aufgaben fehlt. Dabei lässt sich der Prozess enorm beschleunigen.

Arbeitszeugnisse sollen die individuellen Leistungen von Mitarbeitern messbar machen. Schließlich variieren Aufgabenbereiche und Charaktere, Qualifikation und Engagement. Jeder Mitarbeiter bringt sich auf seine eigene Art ins Unternehmen ein. Das sollte ein Zeugnis widerspiegeln. Der damit verbundene Aufwand ist entsprechend hoch. Zumal scheidende Mitarbeiter meist nicht allzu lange auf ihre Arbeitsbewertung warten möchten.

 

Viele mögliche Stolpersteine

Viele wissen aber gar nicht genau, worauf es beim einem inhaltlich wie formal korrekten Zeugnisses ankommt. Bei der Formulierung, beim Aufbau und beim Ablauf kann eine ganze Menge schieflaufen – vor allem wenn der Arbeitnehmer es selbst schreibt. Kurz gesagt: Häufig ist der gesamte Prozess für Personalabteilung und für Arbeitnehmer ziemlich aufwendig. Während der Arbeitnehmer seinem Zeugnis oft – zumindest gefühlt –hinterherrennt, wartet der Personaler auf eine Beurteilung durch den Vorgesetzten.

 

Aktuelle Studie belegt hohen Bedarf

Laut einer Haufe-Studie von 2015 wünschen sich 60 Prozent der Mitarbeiter technische Unterstützung – und 47 Prozent aller Führungskräfte. Rechtlich abgesicherte und flexibel wählbare Textbausteine sind für 30 Prozent der Mitarbeiter der Personalabteilung enorm wichtig. 25 Prozent sehen zusätzlich Potenzial im Einsatz einer einfach zu bedienenden Zeugnis-Software. Auch die Führungskräfte sehen das größte Verbesserungspotenzial in einer speziellen Software und einer verbesserten Einbindung von Mitarbeitern.

 

Halbierung der Aufwände

71 Prozent der Befragten arbeiten immer noch mit einem Textverarbeitungsprogramm. Für Abhilfe sorgt in der Regel der Einsatz einer Software für die Zeugniserstellung, in der die rechtlichen und inhaltlichen Prozesse einmalig vorgegeben werden. Ohne spezielle Software dauert die Erstellung eines Zeugnisses bis zu zwei Wochen. Mit einer speziellen Lösung wird der gesamte Prozess auf eine Woche halbiert.

 

Gute Noten für die Mitarbeiterbeurteilung

EASY nextPCM beschleunigt den gesamten Prozess der Zeugniserstellung. Der Personaler muss nicht mehr jedes Wort auf die Goldwaage legen. Im Zusammenspiel mit der zuständigen Führungskraft erstellt er rechtssichere Bewertungen zeitnah und effizient. Dafür sorgen vordefinierte Textbausteine und Beurteilungskriterien sowie die definierten Workflows.

Die Integration mit SAP ERP HCM gewährleistet zudem eine fehlerfreie Übernahme der jeweiligen Stammdaten und legt dem Prozess der Zeugniserstellung das rollenbasierte Berechtigungskonzept von SAP HCM zugrunde. So stellt der HR-Mitarbeiter auch hier den Schutz der sensiblen personenbezogenen Daten automatisch sicher.

Mehr über die Software erfahren Sie hier.

 

 

Ausgezeichnet: Fünf Sterne für das EASY Vertriebspartnerprogramm

Das unabhängige Beratungsunternehmens Insalcon hat in Kooperation mit ChannelPartner das EASY Vertriebspartnerprogramm zur EASY ECM Suite kritisch unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist eindrucksvoll: Als einziges Unternehmen erhielt die EASY SOFTWARE AG – nach dem ersten Zertifikat in 2013 – eine erneut exzellente Zertifizierung. Mit fünf von fünf möglichen Sternen schnitt EASY in 2015 – im wahrsten Sinne des Wortes – ausgezeichnet ab.

Glänzen konnte die EASY ECM Suite vor allem in den Bereichen Vertriebsstrategie, Marketing und Sales Support. Auch das Partner Portal, das EASY Extranet, sowie das Partner Onboarding überzeugten die befragten EASY Partner.

Das ECM als Wegbereiter der Digitalisierung

Aus technologischer Sicht ist eine der großen Herausforderungen der Digitalisierung das Management wie auch der Nutzen aus der wachsenden Datenflut. Big Data ist hier in aller Munde, die konkreten Lösungen für papierlose, komplett digitale Prozesse, die Verwaltung und Verarbeitung großer Daten- und Dokumentenmengen sind jedoch meistens reine ECM-Lösungen. Damit ist gut gemachtes Enterprise Content Management bereits ein großer Teil der Digitalisierung und definitiv der Wegbereiter – denn ohne digitale Prozesse, Dokumente und Daten gibt es keine digitale Transformation. ECM bringt Licht in den Daten- und Dokumentendschungel, der durch die Digitalisierung täglich dichter wird.

 

Praxisbeispiel Krankenkasse

Die Sanitas zählt mit rund 825.000 Versicherten zu den größten Krankenversicherungen der Schweiz und hat bereits vor einigen Jahren auf ein digitales Archiv gesetzt. Im Laufe der voranschreitenden Digitalisierung wollte die Krankenkasse ein neues Online-Portal für ihre Kundinnen und Kunden schaffen, damit diese rund um die Uhr und von überall her Zugriff auf ihre Policen und für sie wichtige Dokumente haben. Aufgrund des ECM-Backbones und des „sauberen“ ECM-Managements der Sanitas war dies entsprechend einfach. Denn: Alle Dokumente sind mittels Metadaten indexiert sowie zentral gespeichert, zudem verwaltet sie die Sanitas zentral. Es musste lediglich eine Service-Schnittstelle für das Online-Portal erstellt werden, um den Kunden Zugriff auf ihre Dokumente geben zu können.

 

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt …

Viele Unternehmen suchen noch nach dem richtigen Geschäftsmodell für eine immer stärker digitalisierte Welt. Doch selbst wenn ein solches Geschäftsmodell noch nicht existiert, können intern bereits die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche digitale Transformation geschaffen werden –dazu gehört auch der Reifegrad des ECM. Denn gerade das Zeitalter der Digitalisierung bringt eine stetig wachsende Datenflut mit sich und erhöht damit den Druck für Unternehmen, Informationen, Inhalte und Dokumente effektiv und effizient zu managen.

Autor Marco Büchel-Luzi ist Leiter des Züricher ECM-Teams des EASY Partners ELCA. Hier können Sie über Twitter Kontakt zum Autor aufnehmen: @marconbuechel.

IT-Lösungsvertrieb: Team-Arbeit ist gefragt

Thomas Meysel ist Senior Manager Partner Consulting der EASY SOFTWARE AG. Im Interview mit ChannelPartner legt er dar, wie sich ein IT-Unternehmen im Wettbewerb differenzieren kann.

Die IT-Branche ist gekennzeichnet durch einen starken Umbruch, der auch direkt auf den Vertrieb und Verkauf wirkt. „Wir befinden uns im Wandel vom Produkt- zum IT-Lösungsverkauf“, so Thomas Meysel, Senior Manager Partner Consulting bei EASY. Der Verkauf von Lösungen ist vom Grundsatz her kein neues Thema und doch ist es vielen Herstellern und Systemhäusern bislang nicht gelungen, diesen vollständig umzusetzen.

 

Was kennzeichnet einen IT-Lösungsverkauf?

Der IT-Lösungsverkauf gehört zu einem der facettenreichsten Jobs innerhalb der Branche, da ein Vertriebler neben fundiertem Fachwissen vor allem die Fähigkeit mitbringen muss, sich auf viele unterschiedliche Situationen einstellen zu können. „Sehr variabel reagieren zu müssen ist das eine“, so Meysel, „und das andere ist die Arbeit in Teams.“

Der Vertriebserfolg der meisten IT-Unternehmen ist heute in der Tat abhängig von dem Zusammenspiel vieler Beteiligter. Damit hat der IT-Lösungsverkäufer auch eine klare Führungsverantwortung. Intern muss er ein starkes Verkaufs-Team formen und auf Kundenseite ein Auftragszentrum managen.

Herausfordernd kann es insbesondere dann werden, wenn ein Vertriebler acht bis zehn Projekte parallel in der Akquise hat und ganz unterschiedlich zusammengesetzte Verkauf-Teams im jeweiligen IT-Verkaufsprozess orchestrieren muss. Thomas Meysel weiß ganz genau, dass es im Führen und Verkaufen vor allem um das gegenseitige Verständnis gehe.

 

Raus aus der Vergleichbarkeit

Wenn Produkte und Lösungen immer vergleichbarer werden, gerade in einem Umfeld von dokumentenintensiven Prozessen und Enterprise Content Management, dann ist es entscheidend, Wege zu finden, um sich im Wettbewerb zu differenzieren. Vertriebler, die in solchen Marktumfeldern produktbezogen argumentieren, finden dann häufig nur ein Unterscheidungsmerkmal: den Preis. Dieser hingegen ist aber für die meisten Kunden überhaupt nicht das Hauptkriterium für die Entscheidung.

So gelingt sehr gut ausgebildeten IT-Verkäufern auch im Wettbewerb ein hochpreisiger Verkauf. Was machen sie nun anders? „Wir sind einfach besser in der Nutzenargumentation“, so EASY Partner-Manager Meysel.

Die Argumentation des Nutzens klingt einfach und doch besteht hier eine Gefahr. „Wenn die Nutzenargumentation nämlich zu generisch bleibt, erreicht man den Kunde emotional überhaupt nicht“, meint Oliver Wegner, Geschäftsführer bei der evolutionplan GmbH.

 

Nutzen in den Mittelpunkt stellen

Damit das nicht passiert, ist vor einer Nutzenargumentation eine gute Analyse erforderlich. Diese erfolgt vorab im Rahmen der Bedarfsermittlung. Hier ist zu beobachten, dass sich viele IT-Verkäufer extrem schwer tun. Sie stellen häufig Fragen, die nicht tief genug auf das Kundenszenario eingehen, beziehungsweise die Gesprächspartner nicht persönlich öffnen. Ein Indikator für gute Fragen ist in der Regel die Qualität der Antworten. Heißt: Wenn die Antworten ungenügend oder oberflächlich bleiben, sind die Fragen des Verkäufers nicht stark genug.

Informationen stellen im IT-Verkaufsprozess eine wichtige Größe dar. „Verkauf-Teams, denen es gelingt, regelmäßig das Gesamtbild des Interessenten und Kunden zu betrachten, um Wissenslücken zu schließen und fehlende Kontakte zielgerichtet aufzubauen, erarbeiten sich immer einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil“, ist sich Oliver Wegner sicher.

Anders formuliert: Erfolgreiche IT-Verkäufer nutzen ihre gesamte Fachexpertise, um detailliert zu informieren und aufzuklären – und das sowohl für den persönlichen Erfolg als auch für den der Kunden und Interessenten.

Das ganze Interview mit Thomas Meysel finden Sie als Video >hier<.

5. Interview ChannelPartner T. Meysel

Bild: Dr. Ronald Wiltscheck (Chefredakteur ChannelPartner) und Thomas Meysel (re.)

Von der Digitalisierung zur virtuellen Wertschöpfung

Unter dem Motto „Von der Digitalisierung zur virtuellen Wertschöpfung“ veranstaltete der EASY Partner Konica Minolta IT Solutions GmbH vor einigen Wochen einen spannenden Informationstag zu aktuellen Entwicklungen und Trends der Branche. Die EASY SOFTWARE AG und die Schleupen AG gestalteten den Tag, u. a. durch Vorträge und Präsentationen, aktiv mit.

In den Mülheimer Räumlichkeiten von Konica Minolta lauschten die Gäste abwechslungsreichen Vorträgen und Diskussionen rund um die Themen Enterprise Content Management (ECM) und Dokumentenmanagement. In ihren Vorträgen und den anschließenden Diskussionen beantworteten die Referenten beispielsweise die Frage, welche die großen Herausforderungen bei der Integration von ECM mit Geschäftsprozesslösungen sind und wie Unternehmen diese bewältigen können. Wichtig dabei: eine Digitalisierungsstrategie. Sie stellt sicher, dass digitalisierte Abläufe den Unternehmen langfristig nutzen. Eine bessere Informationsqualität, Effizienzsteigerung sowie stärkere Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden sind dabei nur einige Beispiele.

Matthias Höfelmeyer, EASY Partner Vertrieb, informierte in seinem Fachvortrag über den erfolgreichen Einsatz von ECM-Lösungen im digitalen Wandel. Ergänzend zeigte EASY Mitarbeiter Fred Klukas wie mit EASY HR 3.0 Unternehmen ihr Personalmanagement effizienter und sicherer gestalten können. Den Abschluss der eintägigen Veranstaltung bildete die Präsentation zum Einsatz von EASY Invoice in Unternehmen am Beispiel der ESO Education Group.

EASY SOFTWARE AG aktualisiert ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)

Ab dem 21. Januar 2016 gelten die neuen allgemeinen Geschäftsbedingungen der EASY Software AG. Jeder Geschäftspartner kann diese unter www.easy.de/agb einsehen. Die neuen AGB gelten für Rechtsgeschäfte, die ab dem 21. Januar mit EASY abgeschlossen werden.

EASY Webcast: Mit SAP ERP HCM-Tools produktiver arbeiten

Im Rahmen unserer Webcast-Reihe zeigen wir Ihnen gemeinsam mit unserem Partner Centric am 27. Januar 2016, 14 Uhr, wie Ihnen eine Reihe von SAP-Tools für Ihr SAP ERP HCM den Arbeitsalltag enorm erleichtern.

Prüfen und korrigieren Sie in Echtzeit Ihre Stammdaten mit dem Master Data Audit Programm für SAP HCM PA/OM. So erhöhen Sie Ihre Datenqualität nachhaltig. Auch das präventive Kontroll- und Sicherheitssystem für die Lohn- und Gehaltsabrechnung in SAP ERP HCM stellen wir Ihnen vor. Rund 800 komplex ausgearbeitete Regeln ermöglichen eine vollständige und automatisierte Prüfung der Entgeltabrechnung – alles in einem Compliance-Tool und vollständig in SAP ERP HCM integriert.

Mit dem Vergleichs- und Berechnungs-Tool für alle HCM-Daten (VBT) sparen Sie bis zu 80 % Ihrer Zeit bei der Erstellung tagesaktueller Echtzeitauswertungen und Berechnungen – ohne Programmierung. VBT kann aus allen verfügbaren HCM-Daten verschiedenster Herkunft Berichte erzeugen. Dort, wo Sie üblicherweise mittels Query, LOA-Reporter und Excel auswerten, können Sie nun aus nur einem integrierten Tool heraus kombinierte Auswertungen erstellt und dabei sogar Berechnungen durchführen.

Registrieren Sie sich jetzt >hier< zur kostenlosen Teilnahme am Webcast.