Dienstreisen: Mobiles ECM schafft Unternehmenswerte

Manche Dinge bespricht man besser persönlich. Das war schon immer so – und das wird stets so bleiben. Natürlich sind Videokonferenzen eine feine Sache. Sie helfen, große Distanzen und Zeitzonen zu überbrücken. Doch ab und zu muss man persönlich die Hände schütteln. Deswegen geht die Anzahl der Dienstreisen in Deutschland trotz fortschreitender Digitalisierung kaum zurück. Und deswegen wird mobiles ECM für Unternehmen zunehmend wichtiger.

 

Dienstreisen? Konstante Werte

Viereinhalb Millionen Menschen in Deutschland waren im vergangenen Jahr häufig auf Dienstreise. 10,28 Millionen immerhin ab und zu. Das ergibt einen Personenkreis von fast 14,78 Millionen Erwerbstätigen hierzulande, die geschäftlich unterwegs sind – Außendienstmitarbeiter, die ohnehin stets auf Achse sind, nicht einmal mitgezählt. Vergleicht man diese Summe mit 2013 und 2014 sind die Unterschiede minimal: 14,86 waren es vor drei Jahren, 15,27 vor zweien.

Eine bemerkenswerte Konstanz. Bemerkenswert insofern, als sie belegt: Mobilität ist und bleibt für Unternehmen eine Kernkompetenz. Die Anzahl der Dienstreisen geht nicht signifikant zurück, obwohl immer mehr Unternehmen Collaboration-Plattformen nutzen. Beides – Mobilität und Collaboration – geht eher Hand in Hand als sich gegenseitig zu kannibalisieren.

 

Mobiles ECM: Hilfreich für Entscheider und Sachbearbeiter

Was bedeutet das für Unternehmen? Schauen wir zunächst auf die Entscheider. Dass sie unter den Dienstreisenden einen nicht unwesentlichen Anteil ausmachen, darf als hinlänglich sicher angenommen werden. Und da ihre Ressourcen ohnehin bereits knapp sind, gilt es, sie jederzeit und an jeden Ort in Entscheidungs- und Abstimmungsprozesse einzubeziehen. Das haben Firmenlenker längst begriffen.

Doch der Fokus auf Manager ist zu eng gewählt. Sachbearbeiter sollten ebenso von unterwegs auf ihre aktuellen Projekte zugreifen können – sie sind in der Prozesskette ebenso wichtig, wie der, der letztlich den „Daumen hebt oder senkt“. Man bedenke nur, welches Potenzial neben der Dienstreise in der Anfahrt zur Arbeit steckt, sofern sie etwa im Zug erfolgt. Warum also nicht bereits diese Zeit produktiv nutzen, wenn das Unternehmen dies entsprechend goutiert?

 

Schnelle Bearbeitungs- und Entscheidungsprozesse

So oder so – ein mobiles ECM, das die schnelle und bequeme Bearbeitung von Aufgaben innerhalb eines Workflows von unterwegs erlaubt, schafft Unternehmenswerte und sorgt für schnelle Bearbeitungs- und Entscheidungsprozesse. Zumal auch zukünftig nicht mit einem nennenswerten Rückgang der Dienstreisen zu rechnen sein dürfte. Wetten, dass?