Herausforderung Big Data: Wissen, was wichtig ist

Das Thema Big Data erfährt seit geraumer Zeit gesteigertes Interesse in Presse, Wirtschaft und Forschung. Doch unumstritten ist es nicht: Immer wieder werden ethische sowie moralische Bedenken diskutiert. Es besteht beispielswiese die Sorge, dass das massenhafte Sammeln von Daten nicht mit einem fundierten Datenschutz vereinbar sein könnte. Als Beispiel sei an dieser Stelle die Personalarbeit genannt: Entscheidungen über Beförderungen oder auch Entlassungen auf Basis von hauptsächlich quantitativen Daten, resultierend aus der Dokumentation jeder einzelnen Arbeitsstunde eines Mitarbeiters, würde wohl kaum jemand unterstützen.

 

Big, smart oder predictive?

So ist Big Data auch nicht gedacht. Es mehren sich jene Stimmen, die anstelle von Big Data nach Smart Data rufen und neue Begriffe wie Advanced Analytics oder Predictive Analytics scheinen nur so aus dem Boden zu sprießen. Emsiges Datensammeln bringt niemanden an die Sonne, wenn die Analyse und Anwendung der Daten nicht funktioniert. Was könnte langweiliger sein, als ein riesiger Datenwust, dessen Aussage oder Sinngehalt nicht zu Tage tritt?

 

Antwort auf Komplexität: Relevanz

Um das zu vermeiden, müssen Unternehmen sich darüber klar werden, dass nicht jede einzelne Information an und für sich wertvoll ist. Es gilt, nur relevante Informationen zu extrahieren und auf deren Basis Entscheidungshilfen oder Argumente zu finden. Dann lassen sich spannende, zukunftsweisende und sinnvolle Einsatzszenarien entwickeln, wie Beispiele aus der Genforschung, Automobilindustrie und dem Versicherungssektor zeigen.


Neue Berufsbilder, neue Lösungen

Die Komplexität von Big oder Smart Data lässt sich auch daran ablesen, dass das Themavöllig neue Berufsbilder erfordert. So bietet die Fraunhofer Academy neuerdings ein Zertifizierungsprogramm für den Data Scientist an. Auch die EASY SOFTWARE AG geht den Weg in eine smarte Zukunft und hilft ihren Kunden dabei, Herr über alle Unternehmensinformationen zu werden. So lassen sich mit EASY Discovery Informationen aus diversen Quellen auf einmal abrufen und integriert bewerten.


Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit

Eine aktuelle Studie von BARC aus dem Jahr 2016 bietet umfangreiche Erkenntnisse rund um das Thema Big Data. 40% der befragten Anwender halten fortgeschrittene Analyseverfahren für wichtig und 94% glauben an eine zukünftige Relevanz. Die größten Schwierigkeiten scheinen mangelnde Erfahrung und fehlende IT-Ressourcen zu bereiten. Immerhin: In der IT-, Finanz- und Telekommunikationsbranche wird bislang die größte Expertise verortet.