Wilde Wolken-Welt: Cloud ist nicht gleich Cloud

Wenn das mal so einfach wäre: Cloud ist Cloud – oder etwa nicht? Klar, aus IT-Sicht mag es nur die EINE Cloud geben, das wahre Leben aber belehrt einen rasch eines Besseren. Wieder einmal hilft der Blick über den Tellerrand bzw. in meinem Fall der auf das eigene Schuhwerk. Eher zufällig und etwas gedankenverloren ließ ich den Blick über meine „Treter“ eines bekannteren Sportartikelherstellers mit mehr als zwei, aber weniger als vier Streifen schweifen. Und was sehe ich da? Den Schriftzug „Supercloud“.

 

Gehen wie auf Wolken?

Hä, wie jetzt? Können meine Schuhe mehr, als ich dachte? Nicht ganz. In diesem Falle ist das Fußbett gemeint, das laut Hersteller „ultimativen Tragekomfort mit auffälligem Design“ vereint. Aha, quasi gehen auf Wolken. Soll auch mit Badelatschen funktionieren. Nun denn.

Ein Ausreißer? Mitnichten. Thematisch naheliegender finde ich, dass auch eine Gleitschirm-Flugschule bzw. eine kleine Fluggesellschaft für private Business-Jet-Flüge unter dem Begriff Cloud firmieren. Aber das ist noch längst nicht das Ende der Wolken-Welt. Ein Matratzen-Hersteller etwa verspricht für sein Cloud-Produkt ein „entspannend-softes Liegegefühl“ – das „wie auf Wolken schweben“ kostet aber auch fast vierstellig.

 

Gymnastische Sprünge gefällig?

Es geht noch exotischer, zum Beispiel mit einem – Pferdefreunde aufgepasst – Lammfell-Fellsattel Cloud Spezial. Der soll sogar „gymnastische Sprünge ermöglichen“, wozu auch immer…
Aber auch für Gamer gibt es eine Cloud ganz anders als gedacht – nämlich mit einem Cloud Gaming Headset. Das bietet zwar kein wolkiges Hörerlebnis, dafür aber angeblich „wechselbare Ohrmuscheln und saubere Verarbeitung“. Ist doch aus was, oder? In diesem Sinne: Viel Spaß in, mit oder auf der Wolke – welcher auch immer.

Elektronische Akte für Rechtsanwälte: Die Zeichen richtig deuten

Ende September 2016 geht das beA an den Start, ein elektronisches Postfach, mit dem die Bundesrechtsanwaltskammer ihren Mitgliedern ermöglichen will, leichter auf elektronischem Wege mit den Behörden zu kommunizieren. Schließlich sollen alle Zivil-, Arbeits-, Finanz-, Sozial- und Verwaltungsgerichte spätestens ab 2020 am elektronischen Rechtsverkehr teilnehmen. Die Zeichen stehen also auf Digitalisierung – und die Einführung der digitalen Akte und des digitalen Archivs wird für Rechtsanwälte immer sinnvoller. Von der großen Sozietät bis zur kleinen Kanzlei.

 

Kein Zwang zur E-Akte – noch nicht…

Klar, das Gesetz zur Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs (ERV-Gesetz) schreibt Anwälten nicht die Nutzung elektronischer Akten vor. Zumindest noch nicht. Doch mit Sicherheit überlegen viele Anwälte derzeit, ob die Papierakte für sie überhaupt noch Sinn ergibt. Das Stichwort lautet: Medienbruch. Denn wenn die Kommunikation mit den Gerichten bald nur noch über digitale Kanäle läuft – wozu dann noch Briefe, Anträge, Eingaben und sonstiges ausdrucken? In die Post geben muss man all das ja nicht mehr. Also eine Kopie, bloß um irgendetwas auf Papier ablegen zu können?

 

Und was ist mit Bescheiden und amtlichen Mitteilungen, die den Anwalt elektronisch erreichen? Will man diese etwa ebenfalls ausdrucken und ablegen? Das ist nur schwerlich denkbar, es ist Zusatzaufwand, den niemand betreiben muss. Doch tut man das nicht, hat man zwangsläufig eine digitale Ablage und eine papierne. Eine Doppel- und Nebenarchivierung, die Fehler befördert und die Prozesse ausbremst – in einem Arbeitsfeld, in dem die Einhaltung von Terminen und schnelle Akteneinsicht so wichtig ist, wie kaum irgendwo sonst.

 

Die E-Akte in Strafprozessen kommt

Zusätzliche Dynamik erhält das Thema, weil der Gesetzgeber ohnehin plant, die elektronische Aktenführung in Strafprozessen verbindlich vorzuschreiben. Den entsprechenden Gesetzesentwurf legte die Bundesregierung im Mai vor. Das Justizministerium schreibt auf seiner Internetseite: „Die verbindliche Einführung in den übrigen Verfahrensordnungen der ordentlichen Gerichtsbarkeit und der Fachgerichtsbarkeiten, in denen bereits jetzt eine optionale elektronische Aktenführung möglich ist, soll gesonderten Gesetzgebungsvorhaben vorbehalten bleiben.“ Es darf also gemutmaßt werden: Sobald die E-Akte im Strafprozess kommt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis alle Rechtsanwälte elektronisch Akten führen müssen. Insofern: Wer klug ist, informiert sich frühzeitig und implementiert ohne Zeitdruck eine elektronische Akte und ein elektronisches Archiv.

EASY PCM: Starkes Angebot für EASY Kunden

Automatisierte Prozesse in einem SAP-Umfeld einzuführen und SAP effizienter und nutzerfreundlicher zu machen, kann eine langwierige und komplexe Angelegenheit sein – muss es aber nicht. Vorausgesetzt, man wählt den richtigen Umsetzungspartner. EASY ist mit seiner Produkt-Suite nextPCM ein solcher Partner mit entsprechender Erfolgsbilanz.

 

In der SAP-Welt zuhause

Allein der ausschließlich mit SAP befasste Geschäftsbereich betreut inzwischen fast 200 Kunden. Darunter befinden sich viele Top-Marken und führende Unternehmen, etwa aus der Energiebranche, dem Finanzsektor und dem Handel. Um sie ebenso wie die „kleineren“ Kunden möglichst flächendeckend und schnell zu betreuen, arbeitet EASY bundesweit (sowie in Österreich und der Schweiz) mit acht Partnern zusammen.

Die strategische Kooperation zwischen EASY und SAP ist vielfältig: EASY ist nicht nur SAP Application Development Partner, sondern verfügt zudem über beste Beziehungen zu themenspezifischen SAP-Entwicklungsabteilungen und war einer der ersten Partner bei der Umsetzung eigener Fiori-Apps (Partnerprogramm „Build Your Own Fiori App“). Eine Verbindung von enormer Bedeutung für EASY Kunden, die mit SAP arbeiten – schließlich ist Fiori die neue Oberfläche für SAP und damit die ideale Plattform, um einfache und leicht zu bedienende Lösungen zu bauen. Und nicht zuletzt engagiert sich EASY im Rahmen der SuccessFactors Power Week von SAP und arbeitet so an der Weiterentwicklung einer der wichtigsten Personalmanagement-Anwendungen im Markt mit.

 

Konzentration auf Kernkompetenzen

Die Tätigkeitsfelder von EASY PCM im SAP-Umfeld konzentrieren sich auf drei Felder: auf die Lösungsbereiche Personalwirtschaft, Finanzen und Logistik. In diesen Bereichen unterstützt das Team bei der Definition, Automatisierung und Überwachung von Geschäftsprozessen, stellt Produkte und vorkonfigurierte Fachprozesse bereit und ermöglicht Geräte-, Standort- und Plattform-unabhängigen Zugriff auf Geschäftsprozesse in SAP.

 

Harmonisierung der Prozesse

Gerade durch die konsequente Transformation aller Produkte auf SAPUI5/Fiori-Oberflächen unterstützt EASY mit seiner Produkt-Suite nextPCM nicht nur das mobile Arbeiten, sondern bietet den Benutzern eine ganz neue und einheitliche Benutzererfahrung auf allen Endgeräten (mobil oder am Desktop). Zu den Vorzügen zählt zudem die konsequente Reduktion der Oberflächen auf die wirklich relevanten Inhalte. Dabei werden die Prozesse auch über die verschiedenen Cloud-Angebote der SAP erweitert und EASY bietet so eine Harmonisierung der Prozesse für SAP HCM mit Success Factors und die Integration von Ariba in Einkaufsprozesse. Aktuell entwickelt EASY das SAP HANA Cloud Platform-basierte Vertragsmanagement „EASY nextPCM Contract Management Cloud Edition“.

Als Ergebnis erhalten die Kunden von EASY mit SAP-zertifizierte Produkte – damit der Gewinn durch EASY nextPCM Produkte und EASY Lösungen nicht nur von kurzer Dauer ist, sondern eine optimale Integration in SAP auch mittel- und langfristig den besten Kundennutzen beschert. Genau, wie man es von einem führenden SAP-Partner erwarten darf.

Referenzbericht Vetter Pharma: Papierformulare ade

Ende 2013 entschied sich das Unternehmen Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG, den kompletten Prozess im Vorfeld der Materialstammanlage einfacher sowie transparenter zu gestalten und dafür eine neue IT-Lösung einzuführen.

Hier können Sie den Referenzbericht als PDF lesen.

Customer Focused Day: EASY stellt Contract Mobile vor

Auch in diesem Jahr veranstaltete die EASY Tochtergesellschaft, die CFT Consulting GmbH, für Ihre Kunden, Geschäftspartner und Interessenten in der Firmenzentrale Bobingen einen Customer Focused Day. Hier standen in vielseitigen, informativen Vorträgen nicht nur die aktuellen Neuheiten aus dem Produktportfolio der EASY SOFTWARE AG, sondern auch der Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen Kunden, Interessenten und Mitarbeitern im Mittelpunkt.

Die Gäste der Veranstaltung konnten sich in den Vorträgen zu Themen, wie die neue EASY ECM Suite, PCM Suite sowie EASY Discovery informieren. In persönlichen Gesprächen mit Mitarbeitern von EASY und der CFT wurden offene Fragen geklärt sowie Informationen ausgetauscht. Der Kundenvortrag zur Digitalen Personalakte und dem Digitalen Seminarmanagement ergänzte die Vortragsreihe um einen praxisnahen Einblick in die Umsetzungsmöglichkeiten von EASY HR.

Als Höhepunkt des Tages feierten die Gäste gemeinsam mit der CFT und der EASY SOFTWARE AG eine Weltpremiere. Willy Cremers, Vorstand der EASY SOFTWARE AG, und Marcel Rosenbaum, bei EASY für die Produktentwicklung zuständig, stellten die EASY Contract Mobile Application aus der EASY Mobility Line vor. Die Präsentation der neuen mobilen Applikation zeigte nicht nur den Nutzen und die Möglichkeiten von EASY Contract Mobile auf, sondern verdeutlichte auch die klare Entwicklung und Ausrichtung des Produktportfolios der EASY SOFTWARE AG in Richtung eines zunehmend mobileren Arbeitsplatzes.

Die Abendveranstaltung rundete den gelungenen Customer Focused Day ab. Ein 16-gängiges Flying Buffet, Live-Musik der Trommel-Combo Pica-Pau, Cocktails im Freien und Spezialitäten vom Bierbrunnen sorgten für einen stimmungsvollen Ausklang des erfolgreichen Tages.

Customer Care Center (CCC) – was ist das überhaupt?

Customer Care Center, was ist das überhaupt werden sich viele Fragen. Warum nennen die das nicht Kundenservice – so, wie die meisten Unternehmen??

 

Mehr als altbekannter Kundenservice

Für mich ist Customer Care viel mehr als der altbekannte Kundenservice. Hier wird an einer zentralen Stelle alles getan, damit der Kunde richtig und umfassend betreut wird. Herzstück des Ganzen wird ein zentraler Service Desk, der alle Anfragen annimmt. Alle Kontakte werden in einem Ticketsystem erfasst und nachverfolgt. Je nach Art der Anfrage wird hier entschieden, welche Funktion innerhalb der EASY SOFTWARE AG diese schnellstmöglich bearbeiten und qualifiziert beantworten kann. Fehlen Informationen oder werden im Verlauf der Bearbeitung weitere Details benötigt, wird von den Mitarbeitern umgehend reagiert, die Details auf schnellstem Wege besorgt.

 

Klares Ziel: dauerhafte Lösungen

Natürlich wird im Service Desk auch normaler Support erbracht. Bekannte Ursachen werden über eine Wissensdatenbank ermittelt und die Lösungen direkt zur Verfügung gestellt. Sollte es mal nicht so einfach sein, werden die Kollegen des 2nd-Level-Supports eingeschaltet, die sich dann intensiv mit den Ursachen beschäftigen und schnellstmöglich mindestens einen Workaround liefern können. Ein nachgeschaltetes Problem-Management sorgt für eine dauerhafte Lösung mit einem Hotfix, oder innerhalb einer der nachfolgenden Releases.

Dieses „Gesamtpaket“ heißt bei uns Customer Care Center – eben weil es mehr ist, kann und leistet als der klassische Kundenservice.

 

GoBD-Frühstück: Finanzrichtlinien im World Café

Immer mehr Unternehmen setzen bei der Buchhaltung auf den Einsatz von IT. Doch welche Regeln haben sie dabei zu beachten? Mitte Februar veröffentlichte die EASY SOFTWARE AG gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Peters, Schönberger und Partner sowie dem Beratungsunternehmen Zöller und Partner einen neuen GoBD-Leitfaden, der die Regeln im Umgang mit IT im Finanzwesen zusammenfasst.

Um über die „Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie Datenzugriff (GoBD)“ aufzuklären, trafen sich Verantwortliche aus den Bereichen Steuern, Compliance und Finanzen zu einem von EASY veranstalteten Themen-Frühstück in Frankfurt. Der Start der Veranstaltung bestand darin, Fragen der Teilnehmer rund um das Thema GoBD-Richtlinien zu sammeln und anschließend in einem World Café in Teams aufzuarbeiten.

„Wir haben bewusst einen Workshop-Charakter kreiert, um zu zeigen, dass das Thema GoBD heißer gekocht als gegessen wird“, resümiert Christian Rehse, für EASY als verantwortlicher Key Account Manager vor Ort. „Es gab viel positiven Zuspruch von den Teilnehmer, vor allem zu den Diskussionsrunden, die die Veranstaltung noch interaktiver machten“, so Rehse weiter.

In seinem Fachvortrag stellte Dirk Hupperich, einer der Verantwortlichen aus dem EASY Direktvertrieb, EASY Invoice vor und präsentierte in einer Live-Demo, wie Unternehmen mit der EASY Lösung die finanzbehördlichen Anforderungen erfüllen. Im Anschluss blieb zudem ausreichend Zeit in persönlichen Gesprächen die noch offenen Fragen der Teilnehmer zu beantworten.

EASY Standorte: Zentral in München

Die EASY SOFTWARE AG ist neben dem Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr mit zahlreichen weiteren Standorten in Deutschland vertreten, natürlich auch in München. Seit kurzem finden Sie unseren Münchener Standort, umrahmt von Staatskanzlei, Englischem Garten und Isar unter einer zentralen Adresse:

Standort München

Triftstraße 5

80538 München

Telefon: +49 89 5589909 60

Telefax: +49 89 5589909 89

 

Die neuen Adressdaten finden Sie zudem auf unserer Webseite unter: https://easy.de/ecm-softwareanbieter/standorte/

EASY Webcast: Rechnungen in SAP effizient verarbeiten

Im Rahmen unserer EASY Webcast-Reihe stellen wir Ihnen am 29. Juli 2016, 11:00 Uhr, mit EASY for SAP Invoice eine voll integrierte und leistungsfähige Eingangsrechnungsverarbeitung für SAP vor.

Das Verknüpfen einzelner Lösungen zu ganzheitlichen Arbeitsabläufen, etwa Bestellen und Bezahlen oder Auftrags- und Zahlungseingang, gewinnt in der Finanzbuchhaltungen immer stärker an Bedeutung. Die vordefinierten Workflow-Szenarien von EASY for SAP Invoice unterstützen Ihre Mitarbeiter in der Finanzbuchhaltung bei diesen und anderen Arbeitsschritten effizient und zielführend.

Registrieren Sie Sich jetzt >hier< zur kostenfreien Teilnahme am Webcast zu EASY for SAP Invoice.

Neugierig geworden? Schon morgen informieren wir Sie darüber, wie Sie die Bearbeitungszeiten von Eingangsrechnungen mit EASY Invoice deutlich reduzieren und Mitarbeiter von fehlerträchtigen Routine-Eingaben entlasten. Der Webcast startet ebenfalls um 11 Uhr. Zur Anmeldung geht es >hier<.

Und immer wieder grüßt das Meeting-Murmeltier: Die letzte Bastion des Papiers

Immer mehr Unternehmen verzichten weitgehend auf Papier. Nicht unbedingt, um die Umwelt zu schonen, sondern schlicht, weil digitale Dokumente schneller getauscht sind, digitale Workflows unterstützen und sich Compliance-sicherer archivieren lassen. Doch ganz gleich, wie weit die Digitalisierung im Unternehmen fortgeschritten ist, ganz gleich, ob die Kolleginnen und Kollegen über Firmen-Server und Cloud auf Firmendaten zugreifen oder ob sie mobil in Workflows integriert sind: Dem Papier bleibt ein letztes Refugium, in dem es unantastbar scheint: das Meeting.

 

In Besprechungen herrscht das Papier

Ausgerechnet das Meeting. Es ist ohnehin als Zeitfresser verschrien. Unter den fünf größten Verschwendern von Arbeitszeit rangiert es in einem Ranking von Scoro auf Platz zwei. Nur die E-Mail frisst unnötigerweise mehr Zeit. Das hat einen Grund, denn Meetings sind häufig überflüssig und lausig vorbereitet. Und Menschen, die sich gerne reden hören, ziehen sie mit ihren Beiträgen schon einmal über Gebühr in die Länge.

 

Alternative Online-Meeting?

Es gibt Stimmen, die verlangen den kompletten Verzicht auf Meetings oder den Umstieg auf Online-Meetings. Das wäre natürlich extrem. Aber letztlich konsequent im Sinne einer 100-Prozent-Digitalisierungsstrategie. Denn in Besprechungen dominiert nach wie vor Papier. Rund zwei Drittel Menschen nutzen ausgedruckte Dokumente oder handgeschriebene Notizen im Konferenzraum, nicht Tablet oder Multimediawand.

 

Endgeräte sind zu umständlich

Das ist weniger in den Kosten solcher Geräte begründet. Vielmehr empfinden fast neun von zehn Usern solche Geräte für Meetings nach wie vor als zu umständlich, verglichen mit Papier. Doch wie sinnvoll ist es, wenn digitalisierte Dokumente wieder ausgedruckt werden, damit man sie für eine oder zwei Stunden wieder zur Hand hat bzw. in der Hinterhand hält? Selbst, wenn man sie vielleicht gar nicht braucht und sie hinterher im Schredder landen? Wie sinnvoll ist es, wenn Notizen für die Erstellung von Protokollen erst abgetippt werden müssen, damit sie allen zur Verfügung stehen und es nicht doch zu Wissensinseln im Unternehmen kommt?

 

Die Antwort liegt auf der Hand: Es ist überhaupt nicht sinnvoll. Kein bisschen. Deshalb müssen Endgeräte nutzerfreundlicher werden. Platt gesagt: Digitale Notizblöcke müssen so einfach zu nutzen sein, wie ein College-Block. Dann fällt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die letzte Festung des Papiers.