EASY Vorausdenker-Lounge: Der Zukunftsgeschichte zweiter Teil

Auf der EASY WORLD 2016 sind wir gemeinsam mit allen Gästen und Freunden von EASY fiktiv durch die Zeit gereist. Wir haben einen Tag im Leben von Nadine, alleinerziehende Mutter im Jahr 2030, verfolgt. Die Ideen für diese fantastische Geschichte hatten unsere Gäste selbst geliefert: in der Vorausdenker-Lounge. Der Input war so reichlich, dass wir es zu schade finden, die bislang unterwähnten tollen Ideen unerwähnt zu lassen. Daher folgt hier die Fortsetzung unserer Zukunftsgeschichte.

 

Zurück in 2030

Wir befinden uns wieder im Jahr 2030. Lernen Sie Peter kennen, der mit 56 Jahren kurz vor der Rente steht (die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…). Er ist Prokurist in leitender Position bei einem mittelständischen Spediteur, glücklich verheiratet, seine zwei Kinder haben das Familien-Nest bereits verlassen.

 

Old habits die hard…

Peter beginnt pünktlich um neun Uhr seine Arbeit. Seit knapp 40 Jahren hält er sich an fixe Arbeitszeiten, obwohl ihm mittlerweile flexiblere Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Im Home-Office arbeitet er zwar gerne, dennoch zieht er weiterhin jeden Morgen einen ordentlichen Anzug an und bindet sich eine Krawatte um.

Über seinen Fernseher verbindet er sich mit dem Firmennetzwerk. Zum klassischen Fernsehen wird der Großbildschirm kaum noch genutzt. Spannende Live-Sendungen wie Fußballspiele oder Konzerte sind die letzte Festung des traditionellen Fernsehens. Streaming-Dienste haben die altbekannten Fernsehsender abgelöst und lassen den Rezipienten selbst entscheiden, wann er was wie lange schauen möchte.

Peter hat eine dringende Nachricht von einem seiner Abteilungsleiter erhalten. „Wir brauchen eine Lösung für die Erfassung der Nutzungsstunden der Lieferdrohnen. Ich glaube, wir bezahlen zu viel für unser Abo!“, meldet Mario. „Dann bestell eine. Schau doch mal im EASY Shop. Die haben doch für fast jeden Fall einen Workflow.“, antwortet Peter per Sprachnachricht.

 

Social-Media-Verweigerer machen sich verdächtig…

Wie jeden Morgen loggt Peter sich bei Twitter ein. Eigentlich hat er nicht viel übrig für Social Media, aber wer sich gar nicht an der öffentlichen Kommunikation beteiligt, macht sich verdächtig. Zumindest hört man das immer wieder am Stammtisch. Peter geht lieber auf Nummer sicher und postet hier und da ein paar belanglose Dinge. „Seminar über Holo-Meetings in einer Stunde. Kommt mir wie gestern vor, als VR-Brillen der letzte Schrei waren…“, twittert Peter. Anschließend scrollt er durch seine News-Timeline. „Nobelpreis der Physik geht an Erfinder des 365-Tage Akkus. Vielleicht setzen sich Elektroautos ja doch noch durch“, denkt er bei sich.

 

Der Albtraum geht weiter: Leggins in Neonfarben

Plötzlich hört er ein schallendes Lachen aus der Küche. „Was ist denn da los? Ich will mitlachen“, ruft Peter. Seine Frau kommt ins Wohnzimmer herüber: „Ach, ich lese gerade Nachrichten. Es ist schon der Wahnsinn. Wir sind so fortschrittlich. Das Leben ändert sich rasend schnell. Wir lösen die komplexesten Probleme und verbessern die Welt Stück für Stück. Aber gegen Eines sind wir nach wie vor machtlos: Leggins! Lies mal: Modetrend des kommenden Frühlings sind Leggins in Neonfarben.“ Manche Dinge kommen eben immer wieder – ob wir wollen oder nicht.

 

Meetings via Hologramm

Um genau zehn Uhr setzt Peter seine VR-Brille auf. Den restlichen Vormittag verbringt er in einer Schulung, in der die aufstrebende Hologramm-Technologie vorgestellt wird. Peter soll lernen, Meetings via Hologramm zu organisieren und durchzuführen. „Überlegen Sie nur, welche Kostenersparnis Ihnen Hologramme liefern. Die Holo-Technologie macht Geschäftsreisen vollends überflüssig“, erklärt der Trainer euphorisch. „Schade eigentlich.“, denkt Peter und schwelgt vergnügt in nostalgischen Erinnerungen an dienstliche Reisen nach Asien und Amerika.

 

Vorsicht, Cyber-Attack

Den Nachmittag verbringt Peter in Gesprächen mit seinen Kollegen aus dem Leitungskreis. Das wichtigste Thema an diesem Tag: Ein neuer Virus, der Workflows angreift und durcheinanderbringt, sodass erst möglichst spät auffällt, dass etwas schief läuft. Cyber-Angriffe können Unternehmen für Tage und Wochen lahmlegen. Nicht wenige globale Player sind daran mittlerweile zugrunde gegangen.

 

Wenn der Kühlschrank Tofu empfiehlt…

Als Peter am Abend nach Hause kommt öffnet er erwartungsvoll den Kühlschrank. „Wie wäre es heute Abend mit Dorade auf mediterranem Gemüse oder Salat mit Tofu?“, fragt eine Stimme ruhig. Die benötigten Zutaten sind im mittleren Fach zu sehen. „Nein. Heute habe ich Lust auf Steak und Salat.“ „Nach deinem letzten Bluttest ist rotes Fleisch nicht die richtige Wahl. Ich müsste das an deine Krankenkasse melden“, antwortet die Stimme aus dem Kühlschrank. „Ja ja“, antwortet Peter gleichgültig und wartet, bis ein großes, saftiges Steak in dem rotierenden Innenleben des Kühlschrankes erscheint. „Man muss sich schließlich auch mal was gönnen“, denkt er sich und geniesst.