Agiles Teambuilding bei EASY – It’s in the Game

„Teambuilding“ – ein Wort, das schon längst nicht mehr primär in den wissenschaftlichen Fachbüchern der Psychologie oder Soziologe zu finden ist, sondern einen eigenen Wirtschaftszweig hervorgebracht hat. Teambuilding-Anbieter gibt es gefühlt wie Sand am Meer und das Geschäft floriert. Bogenschießen, Cocktail-Kurse, Eisstockschießen, Jonglier-Workshops oder auch der gemeinsame Besuch eines Trommelkurses. Scheinbar gibt es nichts, was es nicht gibt. Hauptsache gemeinsam aus dem Büro raus und gezwungen-ungezwungen Zeit mit seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen verbringen. Dass diese Art von Teambuilding nicht jedem schmecken, kommt nicht von ungefähr.

 

Fiktion und Realität…

Während uns Werbekampagnen suggerieren möchten, dass der gemeinsame Genuss von Gerstensaft ausreicht, um aus dem Vorgesetzten „Herrn Weber“ plötzlich „Sebastian“ zu machen, sieht die Realität meistens anders aus. Dass weder externe Agenturen noch Top-down-Anordnungen von Nöten sein müssen, damit sich Mitarbeiter in einem privaten Umfeld treffen, erlebte ich beim 1. EASY FIFA-Turnier.

 

Holzbein Kiel vs. Dynamo Tresen…

Die Ausgangssituation: Das Atrium im Erdgeschoss des EASY Hauptsitz in Mülheim als Austragungsort, eine große Leinwand, eine Videospielkonsole mitsamt des Spiels FIFA 17 sowie vier Controller. 14 „EASYaner“ – aufgeteilt in sieben Zwei-Spieler-Teams – stellten sich dem ultimativen virtuellen Kräftemessen. Das Teilnehmerfeld setzte sich dabei aus den ganz großen Namen der Fußball-Thekentruppen zusammen: die „Zeugen Yeboahs“ waren ebenso vertreten wie „Holzbein Kiel“ sowie „Dynamo Tresen“. Und natürlich gibt es bei solchen Anlässen auch immer wieder die Unverbesserlichen, die mit einem Namen wie „Stern des Süden“ vermutlich nur auf Provokation aus sind…

 

Triumph auf dem Parkplatz

Im Verlauf des kompetitiv-spaßigen Fußballturniers zeigte sich, dass die individuellen Controller-Fertigkeiten für Mitarbeiter eines IT-Unternehmens entsprechend ausgeprägt sind. Spannende Spiele und zahlreiche Tore, die selbst Pep Guardiola ein „Super, Super, Super“ entlockt hätten, prägten das Bild des 1. EASY FIFA Turniers.

Schlussendlich setzten sich die „Zeugen Yeboahs“ – wie ich als Teil dieses Team völlig befangen feststellen darf – an die Spitze des Teilnehmerfeldes und feierten mit 16 Punkten aus sechs Spielen den Turniersieg. Wie einst der „Kaiser“ Franz Beckenbauer am 7. Juli 1990 nach dem soeben errungenen Weltmeistertitel alleine über den Rasen im Olympiastadion von Rom schritt, so verabschiedete sich auch ein Spieler des Siegerteams, um den größten Erfolg seiner FIFA-Karriere alleine auf dem EASY Parkplatz zu reflektieren…

 

Agilität heißt auch Eigeninitative zu zeigen…

Der erste Absatz meines Blog-Beitrags beschäftigte sich mit dem Phänomen des „Teambuildings“, das meiner Meinung nach mittlerweile zu stark als Geschäftsmodell funktioniert. Umso schöner, wenn es die Belegschaft selbst ist, die Team-Events forciert. Denn genau solche agilen Treffen sorgen dafür, dass aus „Herrn Tegtmeier“ „Jörg“ wird. Eine gewisse Korrelation zwischen der Einnahme von Gerstensaft und der Abänderung des formellen „Sie“ ist allerdings nicht zu bestreiten.