Eine Frage der Definition - Archiv, DMS, ECM

Archiv, DMS, ECM etc. – wie bitte, MfG?

Um ehrlich zu sein, gerade die Wortwelt der IT-Branche gehört für branchenfremde Personen zu einem schwer durchdringbaren Dschungel. Schillernde, häufig auch synonym benutze Abkürzungen und Worte, die sich dazu noch im Wechsel der Trends und Moden ändern: Man fühlt sich ans Jahr 1999 erinnert – MfG. Das gilt auch für unsere Branche, weshalb wir heute einen kleinen Versuch in Sachen Begriffsdefinitionen unternehmen – jedenfalls für den ECM-Bereich und so wie wir diese Worte heute verstehen.

Sehr schnell werden wir dabei feststellen, dass Begriffsdefinitionen zwar schön sind, soweit diese Begriffe es uns erleichtern, bestimmte Dinge zu erfassen.  Trotzdem wird man am Ende des Tages allerdings feststellen, dass vorhandene Systeme nicht den Begriffen entsprechen und zumeist Mischformen sind.

Was ist ein Archiv?

Unter einem Archiv versteht man allgemein einen Ort zur Aufbewahrung von Informationsträgern für die Zukunft. Bezogen auf elektronische Archive bedeutet dies, ein System bereitzustellen, dass drei zentrale Punkte sicherstellt:

  • Schriftgutverwaltung: Die Informationsträger müssen nachvollziehbar, unveränderbar, wiederauffindbar sein und Vollständigkeit gewährleisten. In der Fachsprache bezeichnet man diese Vorgänge als „Records Management“. Im Fall von EASY Archiv legen wir hier dann alle Arten von Belegen in den Archivsystemen ab, z.B. Belege aus den kaufmännischen Abteilungen.
  • Ablage:  Dieser Bereich des Archivs dient nur temporären Speicherung von Informationen; alle hier abgelegten Informationen gelten als nicht archivierungwürdig/archivierungspflichtig. In der Fachsprache nennt man diesen Bereich „Storage“.   Häufig wird eine solche Ablage auch für im Umlauf befindliche Dokumente verwendet. Beispiel: Eine Eingangsrechnung kommt an und wird mit einem elektronischen System im Haus verteilt. Erst nach Abschluss dieses Vorgangs soll der Beleg an das ERP-System übergeben und rechtssicher archiviert werden.
  • Erhalten/Bewahren: Dieser Bereich des Archivs dient der langzeitig stabilen, statischen und unveränderbaren Aufbewahrung und Sicherung von Informationen. In der Fachsprache benennt man diese Komponente als „Preservation“. Wichtig an dieser Stelle: Unterscheiden muss man hier zwischen Archiv und Langzeitarchiv. Letzteres bewahrt Daten für die Ewigkeit auf, meistens in externen Storage-Systemen. Diese Daten werden für den operativen Betrieb in der Gegenwart nicht benötigt.

Was ist ein DMS, ein Dokumentenmanagementsystem?

Die mit dem Kürzel DMS beschriebenen Dokumentenmanagementsysteme sind zumeist datenbankgestützte Software-Systeme und kümmern sich um die Organisation von elektronischen Dokumenten – gleich welchen Formats und Inhalts.  Die Hauptaufgabe eines DMS besteht darin, Schriftstücke aufzunehmen, aufzubewahren und organisationsweit bereitzustellen. Ein DMS ist damit als Erweiterung zum Archiv zu sehen. Da es viele unterschiedliche Systeme am Markt gibt, ist der Übergang aber fließend.

  • für Dokumente: Alles in diesem System ist ein Dokument; gleich in welchem Format das Eingangsmaterial vorliegt; es wird ggf. digitalisiert und als ein Dokument aufgenommen
  • MS für Management System: Diese Dokumente werden vom System aufbewahrt und organisationsweit bereitgestellt

Randnotiz: DMS war der hierzulande zuerst eingeführte Begriff. Wie im IT-Sektor üblich, hat sich im Laufe der Zeit der international akzeptierte Begriff ECM etabliert. Eine klare Trennung ist nur anhand der verwendeten Systeme möglich. Denn: Ein DMS kümmert sich auch um den „Transport der Dokumente“, also die manuelle oder automatisierte Steuerung von Dokumenten durch das Unternehmen. Die rechtssichere Ablage wird dann meistens im DMS von der Archiv-Komponente übernommen.

Was bedeutet ECM – Enterprise Content Management?

Das Kürzel ECM steht für Enterprise Content Management Hier sehen wir eine Weiterentwicklung und Internationalisierung: Sprach man bei den oben beschriebenen Systemen noch von Dokumenten, ist nun nur noch von Content die Rede; häufig haben wir hier kein Dokument mehr vorliegen, sondern einen Datensatz ohne physische Datei. Diese in Software abgebildeten Systeme umfassen die Methoden, Techniken sowie Werkzeuge zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung wie auch Bereitstellung von Inhalten. All dies dient der Unterstützung organisatorischer Prozesse im Unternehmen. ECM führt strukturierte und unstrukturierte Informationen zusammen. Nochmals anhand des Kürzels ECM aufgelöst:

  • für Enterprise steht für eine von allen Zugriffsberechtigten einer Organisation nutzbare Software-Lösung
  • für Content steht für alle digitalisierten, also elektronischen Inhalte in diesem System
  • für Management steht für die Verwaltung, Verarbeitung und Kontrolle dieses Systems und dessen Inhalte

Sensible Daten allesamt – rechtliche Aspekte wie die GoBD

Es liegt auf der Hand: Gerade im unternehmerischen Umfeld eingesetzt, unterliegen sowohl ECM, DMS wie auch ein Archiv vergleichsweise strengen Vorgaben. In diesem Fall wären dies die „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ – besser bekannt als GoBD. Letztere fordert auch die Revisionssicherheit sowie die Verfahrensdokumentation ein. Was dies wiederum bedeutet, sprengt den Rahmen des Artikels und bietet Inhalt für einen weiteren Blog-Artikel.

Fazit

Natürlich lassen sich mit den Begriffen Archiv, DMS und ECM längst nicht alle Systeme beschreiben, die zur Erfassung, Speicherung, Bereitstellung, Verwaltung und Kontrolle von Inhalten innerhalb von Organisationen dienen. Neue Begrifflichkeiten sind längst aufgetaucht. Information Management und Content Services gehören zu den in letzter Zeit häufig diskutierten Namen in der ECM-Branche. Es bleibt also spannend.

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Ein Mitarbeiter nutzt mobiles Arbeiten und tippt auf eine Laptop Tastatur

Mobiles Arbeiten im Unternehmen: So verschaffen Sie sich Nutzen

Die fortschreitende Digitalisierung bringt Herausforderungen in puncto des mobilen Arbeitens mit sich. Wie können Sie sich diesen Herausforderungen stellen? Erfahren Sie, wie Sie den mobilen Arbeitsplatz gewinnbringend in Ihrem Unternehmen etablieren.

Die Zukunft der mobilen Arbeit

Wie wäre es, wenn Sie heute mal zu Hause bleiben und im Homeoffice arbeiten? Oder sind Sie gerade auf Dienstreise und wollen dennoch per Smartphone einen Urlaubsantrag eines Mitarbeiters genehmigen? Was für einige Unternehmer und Abteilungsleiter schon gelebte Realität ist, klingt für viele andere noch weit entfernt.
Laut einer Studie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales empfinden 2017 nur die wenigsten Beschäftigten ihre mobile Arbeitsumgebung als ideal. Zwei Dinge sind den Mitarbeitern besonders wichtig: einerseits die Anerkennung vom Chef, andererseits eine optimale IT-Ausstattung in ihrem Büro. Genau diese hat von circa 60 Prozent eine schlechte Note bekommen. Schlechter Datenzugriff und wenig Flexibilität im Hinblick auf neue digitale Anforderungen sind einige der Mängel.
Dabei werden doch gleichzeitig Märkte und Menschen immer dynamischer. Ihre Mitarbeiter wollen sich den neuen Bedingungen anpassen, sie wollen schneller agieren können und effizienter arbeiten. Im Kontext Ihres Unternehmens ist Enterprise Mobility der kommende Trend.

Was ist Enterprise Mobility?

Die Basis von Enterprise Mobility ist ein digitaler Arbeitsplatz, der alle benötigten Informationen und Tools für die Arbeitsaufgabe am aktuellen Arbeitsort zur Verfügung stellt. Möglich wird das durch Business-Apps, die über herkömmliche Darreichungsformen wie Webclient hinaus den Zugriff auf Informationen und die Teilnahme an Geschäftsprozessen ermöglichen.
Schnittstellen zu diversen Legacy-Anwendungen und Backend-Systemen werden genutzt und die Daten live verarbeitet oder synchronisiert. Auf diese Weise lassen sich geräteübergreifend Daten zeit- und ortsunabhängig austauschen und bearbeiten. Konkret können zum Beispiel Service-Techniker nun auf zentrale Daten von Maschinen, Anlagen oder Kunden zugreifen.

Mobiles Arbeiten als Wettbewerbsvorteil

Viele Firmen bieten bereits mobile Basisanwendungen wie Email-Service und Kalenderfunktionen an. Diejenigen, die allerdings die Mobilisierung ihrer gesamten Geschäftsprozesse vorantreiben sind um 15 Prozent produktiver und arbeiten knapp 30 Prozent profitabler. Warum?

• Aufgaben werden sofort verfügbar und können direkt erledigt werden.

• Relevante Informationen für optimale Services für Mitarbeiter und Kunden sind da, wenn man sie braucht und dort, wo man sie braucht.

• Durchlaufzeiten werden auf ein Minimum reduziert und Effizienz gesteigert

• Die Qualität steigt: Manuelle Fehler bei der Übergabe von Informationen zwischen Menschen und Abteilungen werden reduziert und der Ablauf ist transparent.

• Die Mitarbeiter werden in ihrer Arbeitszeit produktiver oder können diese reduzieren.

• Die Kosten im Unternehmen können gesenkt werden.

Erster Schritt in die Digitalisierung

Investitionen in das mobile Arbeiten ermöglichen nicht nur einen enormen Produktivitätsschub in Ihrem Unternehmen, sondern stellen auch den Grundbaustein für weitere Digitalisierungsprojekte. Ist die Plattform erst einmal eingerichtet, dann können weitere Services und Lösungen ergänzt werden, um beispielsweise auch Ihre Kunden mit einzubinden.

Dabei ist wichtig, dass Sie bereits früh eine digitale Agenda erarbeiten und über die punktuelle Lösungen hinausgehen – dann können Sie Ihrem Wettbewerb immer einen Schritt voraus sein.

Nicht weniger wichtig sind Ihre zufriedenen Mitarbeiter, denen Sie die Freiheit geben, ihre Arbeit flexibel zu gestalten. Denn, wenn es an der IT im Unternehmen hapert, hilft auch die Anerkennung vom Chef nicht.

Erfahren Sie mehr über Enterprise Mobility mit EASY SPIRIT SUITE und laden Sie sich die Produkt-Broschüre herunter.

HRW Karriere: EASY als potenzieller Arbeitgeber

54 Unternehmen, Berufsverbände und Institutionen kamen bei der sechsten HRW Karriere im Dezember am Campus der Hochschule Ruhr West (HRW) zusammen. Mittendrin: der Messestand 42 der EASY SOFTWARE AG. Personalerin Sabine Wohland und ihr Team nutzten auch in diesem Jahr die Gelegenheit, um den Studierenden EASY SOFTWARE vorzustellen und mit den Fachkräften von Morgen ins Gespräch zu kommen.
„Für uns als Unternehmen ist es wichtig, uns als potenziellen Arbeitgeber in der Region zu zeigen und aktiv den Dialog zu suchen. Das Interesse der Studierenden ist erfahrungsgemäß groß“, weiß Sabine Wohland (im Bild rechts neben Maresa Meese, Kathrin Hunke und Jan Vogt) zu berichten. „Insbesondere Informationen zu Beschäftigungs- und Karrieremöglichkeiten während und nach dem Studium stehen hoch im Kurs.“

 

Stipendium als Türöffner

Mit am EASY Stand passenderweise mit dabei: Jan Vogt. Der Student der Wirtschaftsinformatik erhielt im Rahmen des Firmen-Stipendienprogramms von der EASY SOFTWARE AG ein Stipendium zur Förderung seines Studiums an der Hochschule Ruhr West (HRW). Vogt kommt damit eine besondere Rolle zu. Heinz Lison, Vorsitzender des Fördervereins der HRW, brachte es auf den Punkt: „Die Stipendiaten, wie Jan Vogt, sind Botschafter für ihre Hochschule und können Türen für zukünftige Absolventinnen und Absolventen in den Unternehmen öffnen. Das Engagement eines Unternehmens wie EASY SOFTWARE AG zeigt eindeutig, dass junge Talente und gut ausgebildete Fachkräfte dringend benötigt werden.“

Bewerber-Pool aufgestockt

Und die Aussichten sind gut, dass das ein oder andere Nachwuchstalent bei EASY landet. „Wir hatten viele gute Gespräche in lockerer Atmosphäre. Unseren Bewerber-Pool konnten wir ordentlich aufstocken und unser Stand hat nicht nur das Interesse der Studierenden auf sich gezogen, sondern auch das anderer Unternehmen, die vor Ort waren“, bilanziert Sabine Wohland zufrieden.

8. Kundenforum: Nicht nur neue Räume bei Visionice…

Reichlich Neuigkeiten: Beim 8. Visionice Kundenforum – erstmals in neuen Büroräumen in Villingen-Schwenningen – stand der Informationsaustausch ganz oben auf der Agenda. Mit dabei: die Experten der EASY SOFTWARE AG.

Sie und die rund 30 Kunden lauschten zunächst Geschäftsführer Marc Eppinger. Frei nach dem Motto „do something great“ erläuterte er, wie bewegend die vergangenen Monate für den EASY Partner waren: Neben der Erweiterung der Business Unit ECM Richtung Osnabrück und der Gewinnung ehemaliger Mitarbeiter der F1-innovate GmbH galt es den Umzug in die neuen Büroräume zu meistern. Hinzu kamen die Einführung eines neuen Management- und Ticketsystems sowie die Erweiterung des gesamten Teams in allen Abteilungen – inklusive der Einstellung zwei neuer Auszubildenden.

Weiter ging es mit spannenden Kurzvorträgen zu aktuellen Themen. Thomas Petters etwa stellte das neue Monitoring und Patchmanagement vor. Vor allem die nahtlose Integration in das Ticketsystem sorgte bei den Gästen für Erstaunen. Im Anschluss berichtete Marcel Kübler über die Vorteile einer E-Mail-Archivierung mit Visionice MPX.

Thema des dritten Vortrags war die Netzwerksicherheit. Thomas Appelt stellte den Funktionsumfang der Sophos-Firewall-Lösungen vor und zeigte auf, wie wichtig deren Einsatz im Unternehmen sein kann. Sven-Udo Rösler gab einen detaillierten Einblick in die Funktionsweise eines automatischen Beleglesers. Damit lassen sich Auftragsdokumente vollautomatisch klassifizieren.

Über den Einsatz von Flash-Speichern für die virtuelle Infrastruktur referierte Pascal Krümmer. Wenn es um gesteigerte Performance, Daten-Komprimierung und -Deduplizierung geht, verwendet Visionice diese Technologie alternativ zur klassischen, festplattenbasierten Speicherung. Thomas Windisch, Daniel Schröder und Philipp Strunk berichteten schließlich zum Thema „Digitale Akten“ und damit rund um das Archivsystem EASY ENTERPRISE. Nachdem der Hunger auf Neuigkeiten und Informationen ausreichend gestillt war, ließen die Teilnehmer den Abend bei leckerem Essen und guter Musik gemütlich ausklingen.

Digitalisierung aus unternehmensinter Perspektive

Digitalisierung 4.0 aus unternehmensinterner Perspektive

Fokussierte der erste Teil des Artikels die horizontalen Prozesse in Unternehmen, folgt nun ein Schwenk auf die vertikalen Prozesse im Kontext der Digitalisierung 4.0. Zudem will ich noch einen Moment auf den potentiell disruptiven Charakter der Digitalisierung eingehen – beispielhaft anhand einer Branche. Darüber hinaus wage ich einen Ausblick, was Digitalisierung für die ECM-Branche bedeuten könnte. 

Typische vertikale Prozesse im Kontext neuer Technologien

Schon heute können viele Fachabteilungen in Unternehmen vom konsequenten Einsatz digitaler Produkte profitieren. Nur um ein Beispiel zu nennen: die digitale Personalakte. Althergebrachte, papierbasierte Prozesse erfordern unter dem Strich mehr Zeiteinsatz. Das fängt beim Suchen von Akten an und endet in einer großen Menge an digital unterstützten Prozessen – und man stelle sich diese Situation mal bei einem großen Unternehmen vor, das an verschiedenen Orten seinen Sitz hat.

Ganz klar zu erkennen, eine digitale Personalakte umgeht diese Probleme und vereinfacht den tagtäglichen Umgang aller autorisierten Mitarbeiter im Zugriff auf diese Dokumente – dies umso mehr, wenn das benutzte ECM-System über eine App-Anbindung verfügt, wie zum Beispiel die VacationApp auf Basis von EASY SPIRITDarüber hinaus ist allerdings noch mehr vorstellbar. Die Implementierung folgender Dienste an eine Personalakte ist ohne weiteres machbar:

  • Stand der Fortbildungen einzelner Mitarbeiter und automatisiertes Einordnen zu und informieren über Fortbildungsmöglichkeiten; damit ist für den Mitarbeiter, den Vorgesetzten und die HR-Abteilung jeweils eine transparente Darstellung möglich
  • Gratifikationsprogramme nach individuellem Bewertungsschema und Mitarbeiterprofil; zum Beispiel: Zielvereinbarungen im Consulting die sich an zu erbringenden Leistungen in Kundenprojekten oder individuellen Zielen orientieren
  • Schnelle und erste Krankmeldung via App durch den Mitarbeiter – und damit automatische Verteilung an alle relevanten Personen im Unternehmen, z.B. Vorgesetzte, HR oder an die Assistenz für ggf. Verschiebung von Terminen

Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wichtig an dieser Stelle sind natürlich die Compliance-Anforderungen. In Sachen Datenschutz gilt es dabei vieles zu berücksichtigen. Und es ist klar, dass der HR-Bereich nur ein Fachbereich von vielen anderen ist, aber auch den Fachbereich mit den sensibelsten Daten darstellt. Digitalisierung ist überall dort möglich, wo sich Informationen digitalisieren lassen. Diese Informationen werden dann in einer App oder einem Mitarbeiterportal zur Verfügung gestellt. Idealerweise steigert die „Digitalisierung 4.0“ die Effektivität bestimmter Unternehmensprozesse genauso wie es den Mitarbeiter und dessen Einbindung ins Unternehmen fokussiert. Durch Employee Self Service kann auch jeder Mitarbeiter ohne weiteres zutun von anderen Personen seine gewünschten Aktivitäten/Prozesse eigenverantwortlich durchführen.

Exkurs: klassische Geschäftsmodelle und der potentiell disruptive Charakter der Digitalisierung

Betrachtet man die Veränderungen der letzten 10 Jahre, stellt man schnell den disruptiven Charakter der Digitalisierung fest. Um es an einem Beispiel zu benennen: Längste Zeit galt es als vornehmste Leistung und Eigenschaft von Verlagshäusern, die Produktion von Zeitungen und den Betrieb von Redaktionen zu ermöglichen. Das Resultat: Printprodukte. Das hat sich in den letzten 15 Jahren grundlegend gewandelt. Seit mehr als einer Dekade sehen sich die Verlagshäuser durch die Abwanderung der Leserschaft ins Digitale herausgefordert, ihr Angebot auch über das Web zu publizieren. Und mehr als das:  Leser wollen ihre News nicht nur im Browser lesen, sondern auch automatisiert auf die neuesten Neuigkeiten hingewiesen werden – sei es im Feed-Reader oder in einer App. Damit entstehen natürlich wieder andere Phänomene. Stichwort „sinkende Werbeeinnahmen.“

Aber auch in den Redaktionen verändert die Digitalisierung 4.0 einiges. So betreibt die Nachrichten- und Presseagentur Associated Press (AP) seit einiger Zeit Robo-Journalismus durch die Software Wordsmith des us-amerikanischen Unternehmens Automated Insights.  Natürlich gilt dies zurzeit nur für bestimmte Textsorten. Was dies allerdings am Ende des Tages für die Redaktionen bedeutet, bleibt abzuwarten.

Natürlich existieren viele dieser Beispiele dieses disruptiven Charakters der Digitalisierung. Stichwort „iTunes“: Einerseits konnte iTunes dem Musikfan die Option bieten, Lieblingssongs jederzeit und von überall aus zu erhalten, auf der anderen Seite ermöglichte es iTunes den Künstlern, auf ein Plattenlabel zu verzichten und auch ohne Label erfolgreich zu sein. Infolgedessen gerieten Händler und Presswerke unter Druck. Man könnte diese Beispiele nun noch mit den Namen der Unternehmen „Uber/Airbnb“ weiterführen etc.  Festzuhalten bleibt an dieser Stelle: Hier entstehen für das ECM-Business viele Chancen, wenn auch nicht mit der klassischen, monolithischen Architektur.

ECM-Technologien der nahen Zukunft im Kontext der Digitalisierung

Was passiert als nächstes, was ist das „Next-big-thing“? Darüber will ich heute nicht spekulieren. Sinnvoller erscheint es mir, auf die ECM-Branche zu schauen. Und mal kurz innehalten, um zu schauen, welchen Einfluss die technologischen Veränderungen der letzten fünf Jahre auf das Enterprise Content Management haben und wohin in naher Zukunft die Reise gehen könnte.

Ab durch die Wolken – EASY Cloud Platform

Die EASY SOFTWARE AG ist am Puls der Zeit. Schon früh haben wir mit den Produkten EASY SPIRIT und der EASY CLOUD PLATFORM auf diesen Zug gesetzt. Nicht aus einem falsch verstandenen Trendbewusstsein heraus, sondern: Weil wir der festen Überzeugung sind, dass diese Software-Produkte Unternehmen einen deutlichen Vorteil bringen. Als Vorteile für Unternehmen können genannt werden:

  • leichtere Integration horizontaler und vertikaler Prozesse dank der Cloud Platform
  • leichtere Anbindung und Implementierung dieser Prozesse durch mobile Applikationen
  • schnellere Entwicklung und Implementierung neuer, unternehmenseigener Prozesse
  • ein starkes Plus an Transparenz über Plattform-Grenzen hinweg
  • ein deutliches Plus in der Möglichkeit, wirklich mobil zu arbeiten

Welche immensen Vorteile Unternehmen bereits jetzt aus den Produkt der EASY CLOUD PLATFORM ziehen können, zeigt folgendes Beispiel anhand der für einen Kunden entwickelten Field-Service-App. Und dies ist nur ein Beispiel von vielen. Mit diesen Technologien ist die EASY Software AG bereit für die Chancen und Herausforderungen der nächsten Jahre.

Grund der Vorteile: Voraussehendes Software-Design

Durch die Produkte EASY CLOUD Platform/EASY SPIRIT und SPIRIT2Design schaffen wir es, die Entwicklungs- und Implementierungszeiten so gering wie möglich zu halten. Vorbei sind die Zeiten, in denen in Abhängigkeit vom Mobilgerät und dessen Betriebssystem entwickelt werden musste. Zudem gehört die Anbindung von ERP-Systemen dank stabiler APIs in der CLOUD zur flexiblen und rasch zu implementierenden Lösung. Zuvor hatte man hier die Arbeit oft doppelt oder dreifach zu verrichten. EASY SPIRIT2Design abstrahiert diese Unterschiede und es gelingt jetzt, Applikationen in einer zentralen Plattform zu konfigurieren, zu betreiben, zu pflegen – und mit Hilfe von SDKs effizient und schnell für jedes mobile Endgerät einzubinden. Wir orientieren uns ganz an den Anforderungen der Kunden.

EASY for Exchange Partner Tour 2017: Gelungene Premiere

Erfolgreiche Premiere für die EASY for Exchange Partner Tour im Jahresendspurt 2017: Innerhalb von drei Wochen besuchten Marc Brudzinski, EASY Produktmanager, und Ulf Wüstefeld, Product Owner von EASY for Exchange (im Bild), zehn ausgesuchte Partner, um sie persönlich über das Thema „EASY for Exchange“ zu informieren.

Die Tour stand unter dem Motto „Informieren, Diskutieren, „Mitgestalten.“ „Uns ist es wichtig, mit unseren Partner aktiv in den Dialog zu gehen, EASY for Exchange zu verbessern und die Menschen hinter dem Produkt vorzustellen“, so Marc Brudzinski, Produktmanager Integrationen bei der EASY SOFTWRAE AG, zu den Zielen der Veranstaltung.

 

Wertvolles Feedback

Zusammen mit Ulf Wüstefeld hat Brudzinski die Wünsche, Anregungen und Ideen der EASY Partner aufgenommen und diskutiert. „Wir sind von dem offenen und konstruktiven Austausch mit unseren Partnern begeistert“ so Brudzinski. Ulf Wüstefeld ergänzt: „Wir haben sehr viel wertvollen Input für die weitere Optimierung von EASY for Exchange mitnehmen können“.

 

Süddeutschland und Westfalen

In der zweiten Woche der EASY for Exchange Partner Tour 2017 stand für EASY zunächst Süddeutschland auf dem Tour-Plan – und damit ein Treffen mit echten Profis in Sachen E-Mail-Archivierung. Ein Partner hat schon mehr als 20 erfolgreiche „EASY xBase“ to „EASY für Exchange“-Migrationen bei seinen Kunden durchgeführt. Klar, dass hier sich technisch auf höchstem Niveau fachsimpeln ließ. Die dritte Woche führte EASY nach Westfalen und auch hier begeisterte der Blick hinter die „EASY Kulissen“ alle Teilnehmer. Ob Kollegen aus dem Vertrieb, dem Support- und Consulting oder aus der Geschäftsführung: Sie alle zeigten großes Interesse an einem aktiven Austausch mit EASY und waren begeistert und begeisterungsfähig bei der Sache. Dafür an dieser Stelle herzlichen Dank an alle Partner.

 

Transparenz schafft Vertrauen – auch in 2018

Die Einschätzung der EASY Partner hat den positiven Start der ersten Woche bestätigt. Aussagen wie „Transparenz schafft Vertrauen“, „der direkte und persönliche Austausch war sehr effizient“ oder „mehr davon“ bringen es auf den Punkt: Die EASY for Exchange Partner Tour war ein voller Erfolg.

Die logische Konsequenz: Am 13. Februar 2018 findet der EASY for Exchange Partner-Tour-Review statt, an dem EASY allen besuchten Partnern eine Zusammenfassung und die Ergebnisse der Partner Tour präsentieren wird. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

EASY Active-Squash-Turnier: Fitness first

Erst spontan, dann organisiert: Anfang 2017 trafen sich Alexander Graf (Intex), Andreas Walter und Leif Humpert von der EASY SOFTWARE AG im Vorfeld des EASY HR-Expertentreff zum Squash spielen. Da der Abend nicht nur Bewegung, sondern auch viel Spaß brachte, ließ eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten. Im November luden Intex und EASY die Teilnehmer des EASY HR-Expertentreff zu einer Neuauflage nach der Jagd auf den kleinen Gummiball ein.

Gemäß dem Motto „HR geht über den Laptop hinaus“ kamen die oben genannten Spieler sowie Sascha Kaiser (mdt Unternehmensgruppe) auf den Squash Court zwei Stunden lang enorm ins Schwitzen. Die Vier lieferten sich harte Duelle und schließlich ging Alexander Graf mit acht Siegen im Turniermodus „jeder gegen jeden“ als Gewinner hervor. Herzlichen Glückwunsch.

Nach so viel Sport beschloss mdt spontan und zur Freude aller Mitstreiter zu einem zünftigen Abendessen in einer fränkischen Gaststätte zu laden. „Auf den Court hat es heute nicht für Platz eins gereicht, jetzt ist ein bisschen Wiedergutmachung angesagt“, so Sascha Kaiser augenzwinkernd.

Die einhellige Meinung aller Beteiligten: Der lockere Auftakt unter Partnern zum EASY HR-Expertentreff ist genauso bereichernd, wie der Fachaustausch zu verschiedensten Lösungen. Klares Fazit daher: „Empfehlenswert und wiederholungsbedürftig.“

Podcast EASY Contract : Digitale Verträge, schnelle Prozesse

Lassen Sie sich von EASY Key Account Manager Florian Cordes in die Welt von EASY Contract entführen: Wie funktioniert modernes, digitales Vertragsmanagement? Welche Probleme können auftauchen, welche Lösungen gibt es? Lernen Sie unser EASY Demo-System und das EASY Rechenzentrum in Hamburg kennen und erfahren Sie, wie Sie mit EASY Contract mobile immer und überall Zugriff auf Ihre Daten haben. Die rechtlichen Aspekte des digitalen Vertragsmanagement beleuchten wir ebenso wie verschiedene Sichtweisen auf das Thema. Selbst die kommende Generation redet ein Wörtchen mit. Wo? In unserem Podcast zu EASY Contract. Hier gibt es mehr.