Digitales Business

Beispiel EASY: Nicht lamentieren, international agieren

Ein Software-Unternehmen internationalisieren? Was bringt das überhaupt?

 

Planung ist das halbe Leben

Zunächst ganz sicher jede Menge Arbeit und Kosten, denn alle Produkte müssen samt Dokumentation in die jeweiligen Sprachen der Länder übersetzt werden, und zwar am besten durch Muttersprachler. Zudem braucht es Ansprechpartner (Vertriebler, Techniker) in den jeweiligen Ländern, um Kunden und Partner fachgerecht, sprachlich und kulturell angemessen unterstützen zu können. Dafür müssen Unternehmen entweder selbst mit einer Landesgesellschaft oder mit einem Vertragspartner in dem Land vertreten sein. Das klingt tatsächlich nach sehr viel Aufwand und erfordert sicherlich eine ausgefeilte Planung und eine entsprechend strategische Vorgehensweise.

 

Geschäftspotenzial erhöhen

Wenn man das aber letztendlich schafft, bringt das dem Software-Unternehmen gewiss weiteres Geschäftspotential – auch in Deutschland. Eine internationale Sprache wie Polnisch, Slowenisch oder Rumänisch zu unterstützen und eine Benutzeroberfläche in der jeweiligen Sprache anzubieten, kann ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Das ist in vielen Fällen eine der wichtigsten Entscheidungskriterien für oder gegen eine Software-Lösung, denn viele Unternehmen haben bereits Niederlassungen in mehreren europäischen Ländern.

 

In der Praxis bestätigt

Vor einigen Monaten haben wir eben diese Situation bei EASY mit einem Kunden erleben dürfen. Einer unserer deutschen Partner bewarb einen Interessenten in Deutschland, der Niederlassungen in Polen und Rumänien betreibt. Das Unternehmen war auf der Suche nach einem ECM-System, welches zentral in Deutschland installiert und durch alle Niederlassungen genützt werden sollte. Daher sollte die Lösung neben Deutsch unbedingt eine Benutzeroberfläche in Polnisch und Rumänisch enthalten.

Als der Partner bei uns danach fragte, konnten wir mit unseren Partnern in den beiden Ländern sprechen und den Webclient innerhalb eines Tages übersetzen lassen. Unser Partner konnte damit dem Kunden die geforderte Eigenschaft zeigen und zusichern. Die anderen Anbieter waren dazu nicht in der Lage, zumindest nicht so kurzfristig, wie vom Kunden gewünscht.

 

Das Ergebnis: Der Kunden entschied sich für das EASY DMS. Der Fall zeigt, so meine ich, sehr gut, dass die Internationalisierung auch positiv nach „innen“ wirken und das Geschäft im eigenen Land stärken kann. In diesem Sinne: Let’s continue internationalisation!

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Über den Autor
Joachim Brysch
Joachim Brysch kümmert sich bei EASY um die Unternehmenskommunikation. Fußballerisch schlägt sein Herz – wie sich das für das Ruhrgebiet gehört – königsblau.
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