Digitales Business

IDC Server Tracker: Server werden zum Konsumgut

Die wichtigsten Kunden der Server-Hersteller werden zunehmend die weltweiten Cloud-Provider. Sehr zum Leidwesen der Hardware-Hersteller – sie müssen sich mehr Gedanken über Software-Integration und ganzheitliche Konzepte für Hardware, Software und Services machen, meint zumindest die CIO-Redaktion unter Berufung auf Zahlen von IDC.

 

Mehr Stückzahlen, weniger Umsatz

Das Medium beruft sich auf aktuelle Untersuchungen von IDC Server Tracker. Demnach soll der Server-Markt zwar nach Stückzahlen wachsen, nicht aber nach Umsatz. Demnach sollen im laufenden Jahr voraussichtlich 9,3 Millionen Einheiten verkauft werden. Das entspräche immerhin einem Plus von vier Prozent gegenüber dem ohnehin bereits ziemlich mageren Vorjahr.

Eitel Sonnenschein also? Mitnichten. Denn gleichzeitig gehen die Experten davon aus, dass die Umsätze zurückgehen. Der Grund: Das Mengenwachstum wird von Cloud-Anbietern und Hostern getrieben. Die setzen naturgemäß auf preiswerte Server und erzielen aufgrund der abgenommenen Stückzahlen zudem günstigere Konditionen.

 

Deutscher Markt schrumpft stark

Den deutschen Server-Markt trifft es besonders hart. Er schrumpfte den mitgeteilten Zahlen zufolge bereits 2013 stärker als der europäische. Unter anderem, weil im Rahmen der Virtualisierung die Serverkonsolidierung hierzulande eine wichtigere Rolle spielt als anderswo.

Merke: Ein leistungsfähiger Massenspeicher ersetzt mitunter mehrere altgediente Modelle. Und gleichzeitig schicken viele Unternehmen Server in den Ruhestand, weil sie Anwendungen zentralisieren und die IT-Architektur insgesamt entschlacken. Im laufenden Jahr könnte sich die Situation in Deutschland allerdings erholen. So stellte IDC für das erste Quartal 2014 ein Stückzahlenwachstum von sieben Prozent und ein Umsatzwachstum von 13 Prozent fest.

 

Bei der Software darf es ein bisschen mehr sein…

Des einen Leid, des anderen Freud: Während der Preisverfall bei Servern und die Umschichtung der Kundenstruktur den Hardware-Herstellern zu schaffen macht, können sich Software-Anbieter, Entwickler und Consultants freuen. Denn Unternehmen und Anwender mögen die Hardware zunehmend als Konsumware wahrnehmen, die einem gewissen Preisverfall ausgesetzt ist. Doch allem Anschein nach und den Zahlen zufolge sind sie eher bereit, Geld für eine zeitgemäße Software-Ausstattung zu investieren.

Werden nun also alle Serverhersteller umsatteln und ihr Geschäft mehr in Richtung Software und Services verlagern? Das ist eine Frage, die der Markt in den kommenden Jahren mit Sicherheit beantworten wird.

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